11 May 2026, 00:13

Julio-Iglesias-Museum in Ojén: Warum das Projekt auf unbestimmte Zeit wartet

Ein Miniaturmodell eines chinesischen Dorfes in einem Museum ausgestellt, mit Häusern, Bäumen, Menschen, Tieren, einer Brücke, einem Felsen und einer hölzernen Wand.

Julio-Iglesias-Museum in Ojén: Warum das Projekt auf unbestimmte Zeit wartet

Pläne für ein Julio-Iglesias-Museum in Ojén bleiben auf Eis

Trotz der engen Verbindung des Sängers zur Stadt bestätigen lokale Behörden, dass derzeit keine Gespräche über das Projekt geführt werden. Die Idee, die bereits vor Jahren vorgeschlagen wurde, kam seit dem Scheitern der Verhandlungen nicht mehr voran.

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Ursprünglich stammte der Plan für ein Museum zu Ehren von Julio Iglesias noch von einer früheren Kommunalregierung. Es sollte in städtischen Kulturgebäuden in der Nähe des Hauptplatzes von Ojén untergebracht werden. Doch nach dem Scheitern der ersten Verhandlungen wurden die Gespräche nie wieder aufgenommen.

Der aktuelle Bürgermeister, Juan Merino, bestätigte, dass es derzeit keine aktiven Verhandlungen mit dem Sänger gebe. Iglesias, der in Ojén ein Haus besitzt, hat in der Stadt tiefgreifende soziale und kulturelle Spuren hinterlassen. Dennoch lehnte er bereits zweimal lokale Ehrungen ab: 2017 schlug er den Titel eines „adoptierten Sohnes“ der Stadt aus, und 2020 lehnte er den Vorschlag für ein Museum ab.

Trotz seiner Ablehnung hat sich Iglesias in der Vergangenheit mit der Gemeinde verbunden gezeigt. So fungierte er 2002 als Festausrufer auf der Feria de San Dionisio in Ojén. Dennoch bleibt das Museumsprojekt vorerst in der Schwebe, und die vorgesehenen Räumlichkeiten stehen leer.

Die für das Museum vorgesehenen Kulturgebäude werden nicht genutzt. Ohne neue Verhandlungen gibt es keinen klaren Weg für die Umsetzung des Projekts. Die Verbindung zwischen Ojén und Julio Iglesias besteht weiterhin – doch ein eigenes Museum scheint vorerst unwahrscheinlich.

Quelle