Junge Stimmen fordern Zukunft: Podiumsdiskussion an Hallescher Schule vor der Landtagswahl
Leon SchulzJunge Stimmen fordern Zukunft: Podiumsdiskussion an Hallescher Schule vor der Landtagswahl
An der Giebichenstein-Oberschule „Thomas Müntzer“ (TMG) in Halle (Saale) fand vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 eine Podiumsdiskussion statt. Organisiert von sechs Elftklässlern mit nur minimaler Unterstützung durch Lehrkräfte, sollte die Veranstaltung jungen Menschen eine Stimme in politischen Debatten geben und ergründen, warum sie in der Region bleiben sollten.
Die zentrale Frage der Diskussion war klar: Welche politischen Strategien könnten jungen Menschen in Sachsen-Anhalt eine Zukunft sichern? Jeder der Teilnehmer brachte dabei unterschiedliche Perspektiven ein.
Claudia Schmidt (CDU) setzte den Schwerpunkt auf Bildung, die sie als zentrale Priorität ihrer Arbeit bezeichnete. Jannik Balint von der Linken forderte eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre und argumentierte, dass die Politik diejenigen besser vertreten müsse, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen.
Wolfgang Aldag (Bündnis 90/Die Grünen) schlug ein Jugendparlament mit echten Entscheidungsbefugnissen vor, um die politische Teilhabe junger Menschen zu stärken. Andreas Silbersack (FDP) betonte Eigenverantwortung und individuellen Einsatz als Schlüssel für politischen Fortschritt. Martin Sehrndt (AfD) hingegen kritisierte die Haushaltspolitik der Regierung und forderte strengere Ausgabenkontrollen.
Stephan Scherf (SPD) verwies auf seine Erfahrung als Polizist und verband diese mit den alltäglichen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Diskussion sollte politische Positionen verständlicher machen und Politiker für junge Wähler greifbarer gestalten.
Die Veranstaltung rückte die Anliegen junger Menschen vor der anstehenden Wahl in den Mittelpunkt. Durch die Themen Bildung, Finanzpolitik und politische Teilhabe bot das Podium Schülern die Möglichkeit, zu hinterfragen, wie Sachsen-Anhalt ihnen eine lebenswerte Zukunft bieten kann.






