09 May 2026, 08:07

Krach fordert Mietendeckel und fordert Wegner zum Tennismatch heraus

Plakat an einer Wand mit fettem schwarzem Text, der "Occupy Wall Street" und "Wir sind die 99%." lautet.

Krach fordert Mietendeckel und fordert Wegner zum Tennismatch heraus

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD für die anstehende Berliner Wahl, setzt im Wahlkampf auf das Thema Wohnen. Er fordert schärfere Mietpreisbremse und hat den regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu einem öffentlichen Tennismatch herausgefordert. Der Vorstoß erfolgt kurz vor der Einführung eines neuen Mietspiegels, der mehr Transparenz auf dem Berliner Wohnungsmarkt schaffen soll.

Krach hat Wegner wiederholt aufgefordert, die Rückkehr zu Mietobergrenzen zu unterstützen, und argumentiert, dass hohe Mieten und Wohnungsmangel zu den drängendsten Problemen der Stadt gehören. Seine Partei, die SPD, setzt sich zudem für eine Bundesklausel ein, die Berlin ermöglichen würde, strengere Mietregulierungen wieder einzuführen. Der von der SPD initiierte Mietspiegel soll künftig verlässlichere Daten zu Mietpreisen in der Hauptstadt liefern.

In einer direkten Konfrontation schlug Krach vor, gegen Wegner an demselben Ort anzutreten, an dem der Bürgermeister während eines großen Stromausfalls im vergangenen Jahr Tennis gespielt hatte. Die spielerisch, aber mit spitzer Spitze vorgetragene Einladung unterstreicht die politische Spannung zwischen den beiden Kontrahenten.

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Zudem warnte Krach Vermieter, ihre Mietverträge zu überprüfen. Wer gegen Vorschriften verstößt, müsse mit Sanktionen durch die Mietpreiskontrollbehörden rechnen. Den neuen Mietspiegel bezeichnete er als wichtigen Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit auf dem Berliner Wohnungsmarkt.

Die SPD konzentriert sich mit ihrem Wohnungsprogramm auf eine der größten Herausforderungen Berlins: steigende Mieten und ein schrumpfendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum. Krachs Vorschläge – vom Mietspiegel bis zu möglichen Mietobergrenzen – zielen darauf ab, diese Probleme direkt anzugehen. Der Ausgang seines Wahlkampfs – und des Tennismatchs – könnte die Wohnungspolitik der Stadt in den kommenden Jahren prägen.

Quelle