03 May 2026, 02:04

Kubicki will FDP mit ehrgeizigem Zehn-Prozent-Ziel zurück an die Spitze führen

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Kubicki will FDP mit ehrgeizigem Zehn-Prozent-Ziel zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki hat seine Kandidatur für den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) im Mai bekannt gegeben. Der erfahrene Politiker setzte sich ein ehrgeiziges Ziel: mindestens zehn Prozent der Wählerstimmen bei künftigen Wahlen zu erreichen. Alles andere bezeichnete er als ein Versagen des Anspruchs für die aktuell schwächelnde Partei.

Kubicki räumte ein, dass die schlechten Umfragewerte der FDP in letzter Zeit emotional belastend seien. Die Partei hatte zuletzt 2017 mit 10,7 Prozent und 2021 mit 11,4 Prozent zweistellige Ergebnisse erzielt. Nun will er diese Zahlen zurückgewinnen und besteht darauf, dass die FDP höher stecken müsse.

Bei seiner Ankündigung betonte Kubicki den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands als größte Herausforderung des Landes. Er verwies auf den jährlichen Verlust von 120.000 bis 150.000 Industriearbeitsplätzen und nannte dies eine „Wohlstandskrise“. Seine Kritik richtete sich auch gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem er vorwarf, zwar Reden vor Wirtschaftsverbänden zu halten, gleichzeitig aber widersprüchliche Politiken zu verfolgen.

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Zudem stellte Kubicki die Kompetenz von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) infrage. Er behauptete, Klingbeil verfüge über keine Erfahrung in der Finanzpolitik und untergrabe damit seine eigene Rolle. Über die persönliche Kritik hinaus prognostizierte Kubicki, dass CDU/CSU und SPD unter allen Umständen an der Macht festhalten würden.

Kubickis Wahlkampf um den Parteivorsitz konzentriert sich auf die Wiederbelebung der FDP bei Wahlen. Sein Fokus liegt auf wirtschaftlichen Themen und der Kontrolle der Konkurrenzparteien. Das Ergebnis der Mai-Abstimmung wird zeigen, ob seine Strategie innerhalb der Partei auf Zustimmung stößt.

Quelle