Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

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Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Lage der Tafeln in Bayern hat sich leicht entspannt

Nach Monaten hoher Nachfrage zeigt sich bei den Tafeln in Bayern eine leichte Entspannung. Die Zahl der geflüchteten Menschen, die auf ihre Unterstützung angewiesen sind, ist gesunken – doch Herausforderungen bleiben: Die Zahl der Ehrenamtlichen geht zurück, und Führungspositionen werden immer schwerer zu besetzen.

Aktuell sind rund 165.000 Menschen in Bayern auf die Hilfe der Tafeln angewiesen – ein Anstieg um ein Prozent im Vergleich zu 2024. Dennoch hat sich die Gesamtbelastung leicht verringert. Wie Peter Zilles, Vorsitzender des Landesverbands Tafel Bayern e.V. in Bindlach, erklärt, kommen weniger Geflüchtete aus der Ukraine, da viele inzwischen festen Arbeitsplätzen nachgehen.

Die Vorweihnachtszeit bleibt die geschäftigste Phase des Jahres, in der die Spendenbereitschaft besonders hoch ist. Allerdings ist die Zahl der regelmäßigen Helferinnen und Helfer leicht rückläufig, während spontane Unterstützerinnen und Unterstützer weiterhin zahlreich mitwirken. Viele Engagierte beschreiben die Arbeit als bereichernd – besonders, wenn sie die Erleichterung in den Gesichtern der Bedürftigen sehen. Ein anhaltendes Problem ist jedoch die Schwierigkeit, verantwortungsvolle Führungspositionen zu besetzen. Zwar läuft der Tagesbetrieb reibungslos, doch fehlt es an langfristig engagierten Personen für Leitungsaufgaben.

Da weniger Geflüchtete auf die Tafeln angewiesen sind, hat sich die Situation etwas entspannt. Doch mit sinkenden Ehrenamtlichen-Zahlen und schwer zu besetzenden Führungsrollen bleibt das System belastet. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die kleinen Fortschritte stabilisieren lassen.