Leonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden
Lea KrauseLeonie Bartsch will Braunschweigs erste linke Oberbürgermeisterin werden
Die Linke in Braunschweig nominiert Leonie Bartsch als Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt
Mit 30 Jahren wurde Leonie Bartsch am Samstag auf der Parteiversammlung einstimmig zur Kandidatin der Linken für das Amt der Oberbürgermeisterin gewählt. Sie ist damit die einzige Frau im Rennen und wirbt für das, was sie als "politische Wahl für alle Frauen der Stadt" bezeichnet.
Die Partei hat zudem Marcus Winkler als Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Westlicher Ring aufgestellt. Sein Wahlkampf konzentriert sich auf soziale Gerechtigkeit und eine gerechtere Kommunalpolitik – Themen, die er im Hinblick auf die Stadtratswahl am 13. September in den Vordergrund stellt.
Bartschs zentrales Anliegen ist der bezahlbare Wohnraum. Sie setzt sich für den Ausbau von kommunalem und genossenschaftlichem Wohnen ein, um das Angebot an günstigen Mietwohnungen zu erhöhen. Ihr Ziel: die Mieten senken und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Wahlmöglichkeiten bieten.
Gleichzeitig strebt sie an, das bisherige Wahlergebnis der Linken zu verbessern. Aktuell stellt die Partei zwei Sitze im Braunschweiger Stadtrat. Bartsch will der Stadt in den anstehenden Kommunalwahlen eine stärkere, progressive Stimme verleihen.
Der 33-jährige Elektriker Marcus Winkler führt den Wahlkampf der Linken im Wahlkreis Westlicher Ring an. Er fordert, dass die Kommune dort Verantwortung übernimmt, wo Privatisierung versagt. Seine Haltung ist klar: Er wird sich gegen jedes Gesetz oder jede Maßnahme stellen, die die soziale Ungleichheit in Braunschweig verschärft.
Winklers Schwerpunkte decken sich mit Bartschs Fokus auf soziale Gerechtigkeit. Beide Kandidaten betonen die Notwendigkeit fairerer Politik und eines stärkeren öffentlichen Engagements im Wohnungsbau und bei der Daseinsvorsorge.
Mit Bartschs Bewerbung um das Oberbürgermeisteramt und Winklers Kampagne für den Stadtrat setzt die Linke in Braunschweig auf Wohnen und soziale Gerechtigkeit als zentrale Themen. Am 13. September entscheiden die Wählerinnen und Wähler, ob ihre Vorschläge in der politischen Landschaft der Stadt Fuß fassen.






