Linde baut Wasserstoffproduktion in Leuna mit neuem 5-MW-Elektrolyseur aus

Linde baut Wasserstoffproduktion in Leuna mit neuem 5-MW-Elektrolyseur aus
Linde erweitert seine Wasserstoffproduktion in Leuna mit einem neuen 5-Megawatt-Elektrolyseur. Das mit 4,3 Millionen Euro veranschlagte Projekt, das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck unterstützt wird, zielt darauf ab, bis 2026 jährlich 450 Tonnen Wasserstoff zu erzeugen. Davon profitiert die regionale chemische Industrie, während gleichzeitig die Emissionen sinken. Der neue Elektrolyseur wird über das Programm "Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN" aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Er nutzt regenerativ erzeugten Strom, um Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufzuspalten. Der so gewonnene grüne Wasserstoff wird anschließend über bestehende Pipelines an Kunden der chemischen Industrie in der Region geliefert – und spart damit jährlich mehr als 4.500 Tonnen Treibhausgasemissionen ein. Das Projekt, dessen Inbetriebnahme bis Ende 2026 geplant ist, ergänzt den bereits bestehenden 24-MW-Elektrolyseur von Linde am selben Standort und stärkt so die Wasserstoffproduktionskapazität der Region weiter. Mit der Fertigstellung dieses Vorhabens entwickelt sich der Linde-Standort Leuna zu einem bedeutenden Zentrum für die Herstellung von grüner Linde und unterstützt die chemische Industrie der Region bei ihrem Übergang zu nachhaltigeren Produktionsverfahren. Die Investition aus dem Haus von Minister Habeck unterstreicht dabei das Engagement der Bundesregierung für den Aufbau einer CO₂-armen Wirtschaft.