Linke-Chef van Aken fordert Nullsteuer auf Grundnahrungsmittel und schärfere Preiskontrollen
Jonas SchulteLinke-Chef van Aken fordert Nullsteuer auf Grundnahrungsmittel und schärfere Preiskontrollen
Linke-Chef Jan van Aken fordert Sofortmaßnahmen gegen steigende Lebensmittelpreise
Der Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, hat sofortiges Handeln gefordert, um die Lebensmittelkosten zu senken. Er warnte, dass die stark gestiegenen Spritpreise zu einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelrechnungen führen könnten. Sein Appell erfolgt vor einem Treffen des Koalitions-Krisenstabs am Freitag, der die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts bewältigen soll.
Van Aken schlug vor, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf null Prozent zu senken. Für alle anderen Lebensmittel regte er eine Reduzierung des Steuersatzes auf sieben Prozent an. Er betonte, wie dringend eine zügige Umsetzung sei, um die finanzielle Belastung der Haushalte zu verringern.
Zudem forderte er eine strengere Kontrolle der Lebensmittelkonzerne. Eine neue Behörde solle die Preisentwicklung überwachen, argumentierte er, um zu verhindern, dass Unternehmen die Krise für höhere Gewinne ausnutzen. Seine Forderungen richtete van Aken direkt an CDU-Chef Friedrich Merz und SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil und drängte sie, ohne Verzögerung zu handeln.
Besonders hart würden steigende Lebensmittelpreise Familien treffen, die ohnehin schon mit hohen Lebenshaltungskosten kämpften, warnte er. Bei vielen Haushalten könnten weitere Preissprünge die ohnehin angespannten Budgets an ihre Grenzen bringen.
Der Krisenstab kommt am Freitag zusammen, um über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts zu beraten. Van Akens Vorschläge zielen darauf ab, Verbraucher vor weiterer finanzieller Belastung zu schützen. Falls umgesetzt, könnten die Senkung der Mehrwertsteuer und die Preisüberwachung direkte Entlastung für Haushalte bringen, die mit steigenden Lebensmittelkosten konfrontiert sind.






