Links политики protestieren gegen Schließung des DB Museums in Halle

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Ein Innenansicht eines Bahnhofs mit einem Zug auf der linken Seite und Menschen auf dem Bahnsteig; Ankündigungen sind oben im Bild zu sehen.

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Die geplante Schließung des DB-Museums in Halle hat scharfe Kritik von der Linken-Politikerin Janina Böttger ausgelöst. Sie wirft dem plötzlichen Beschluss vor, die Belegschaft, die Ehrenamtlichen und die Öffentlichkeit zu missachten, die den Standort als kulturellen Ort schätzen.

Böttger richtete einen offiziellen Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), in dem sie eine Rücknahme der Entscheidung forderte. Sie argumentierte, dass die Schließung des Museums Ostdeutschland eine wichtige kulturelle Landmarke nehmen würde – übrig bliebe nur ein kleines Schaugleis am Leipziger Hauptbahnhof.

Die Linken-Politikerin forderte zudem einen neuen Plan, um den Standort Halle in das künftige Zentrum für Deutsche Einheit der Stadt zu integrieren. Böttger betonte, dass das Museum für die Region eine tiefe politische und historische Bedeutung habe und sein Erhalt daher unverzichtbar sei. Bisher steht sie mit ihrer Forderung jedoch allein da, da sich keine weiteren Mitglieder der Linken öffentlich ihrer Initiative angeschlossen haben. Die überstürzte Schließungsankündigung bleibt umstritten, während Böttger eine bedachtere Lösung für die Zukunft des Standorts einfordert.

Über das Schicksal des Museums entscheidet nun das Verkehrsministerium. Bei einer Schließung würde Halle eine bedeutende kulturelle Einrichtung verlieren, und das Eisenbahn-Erbe Ostdeutschlands würde auf eine einzige Ausstellung schrumpfen. Böttgers Vorschlag, den Standort mit dem Zentrum für Deutsche Einheit zu verknüpfen, wird derzeit geprüft.