Lordano triumphiert beim Oleander-Rennen mit spektakulärem Finale
Lordano holt sich den Sieg im prestigeträchtigsten deutschen Staying-Rennen
Der siebenjährige Fuchswallach Lordano hat das renommierteste Langstreckenrennen Deutschlands für sich entschieden. Beim 3.200-Meter-Rennen, das mit 130.000 Euro dotiert war, triumphierte das Pferd mit einer Quote von 31:10. Vor den Augen von 10.100 Zuschauern lieferte sich Lordano auf der Rennbahn in Berlin ein packendes Finale.
Das Rennen entwickelte sich zu einem engen Zweikampf der Favoriten. Lordano, geritten von Sibylle Vogt, setzte sich knapp mit einer halben Länge gegen den Mitfavoriten Narrativo durch. Der Außenseiter Techno Beat sicherte sich den dritten Platz in dem stark besetzten Feld.
Dieser Erfolg ist bereits der 12. Sieg Lordanos bei 21 Starts in seiner Karriere. Noch in diesem Jahr hatte er auch das Saisonauftaktrennen in Berlin gewonnen, das zur Europa-Gruppe gehört. Trainer Marcel Weiß aus Mülheim an der Ruhr bezeichnete das Pferd als ein seltenes Talent mit außergewöhnlicher Ausdauer und Fähigkeiten.
Sibylle Vogt, Deutschlands führende Jockey, war nach dem Rennen voller Lob. Sie betonte Lordanos Zähigkeit und ungenutztes Potenzial und nannte den Sieg einen besonderen Moment. Der Wallach gehört dem Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann und wird seit Beginn seiner Karriere von Weiß trainiert.
Lordanos jüngster Triumph festigt seinen wachsenden Ruf im deutschen Galopprennsport. Der Sieg beim 55. Oleander-Rennen unterstreicht seinen Status als einer der besten Stayers. Mit nunmehr zwölf Siegen bleibt der Wallach ein starker Anwärter für künftige Großereignisse.






