"Löwe" Niederlechner setzt auf "Vollattacke 2026"

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Werbetafeln im Hintergrund und einigen Personen auf der rechten Seite.

"Löwe" Niederlechner setzt auf "Vollattacke 2026" - "Löwe" Niederlechner setzt auf "Vollattacke 2026"

"Löwe" Niederlechner gibt mit „Vollangriff 2026“ das Tempo vor

TSV 1860 Münchens Aufstiegsambitionen in die 3. Liga haben durch die 0:2-Niederlage gegen den SC Verl im letzten Heimspiel des Jahres 2025 einen Dämpfer erhalten. Die Niederlage beendete eine Serie von vier Siegen in Folge und warf die Mannschaft im Aufstiegsrennen zurück. Trainer Markus Kauczinski erkannte zwar Fortschritte an, räumte aber ein, dass noch viel Arbeit vor der Mannschaft liege.

Die Löwen begannen die Partie unter ungünstigen Voraussetzungen: Mit den gesperrten Siemen Voet und Kevin Volland sowie dem verletzten Mittelfeldspieler Sigurd Haugen fehlten wichtige Leistungsträger. Der SC Verl nutzte die Lücken gnadenlos und ging bereits in der 12. Minute durch ein spektakuläres Volleyschuss-Tor von Oualid Mhamdi in Führung.

Die Aufgabe für die Münchner wurde in der 55. Minute noch schwieriger, als Thore Jacobsen nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz flog. Trotz Unterzahl kämpften die Hausherren um den Ausgleich, doch ein Tor wollte einfach nicht gelingen. Alessio Besio machte in der 76. Minute mit dem 0:2 den Deckel drauf und zerstörte alle Hoffnungen auf ein Comeback.

Kauczinski, der erst im Dezember 2025 das Traineramt übernommen hatte, hat die Mannschaft seit seinem Amtsantritt kontinuierlich stabilisiert. Der 55-Jährige, der seine Karriere in der Jugend von Schalke 04 begann und später Vereine wie den Karlsruher SC coachte, blickt optimistisch in die Zukunft. Er ist überzeugt, dass das Team sich weiterentwickeln und 2026 noch einmal um den Aufstieg mitspielen kann. Auch Stürmerstar Florian Niederlechner, dessen Vertrag kürzlich verlängert wurde, zeigt sich kämpferisch. Nach dem Spiel rief er zu einer „Vollgas-Offensive 2026“ nach der Winterpause auf. Trotz des holprigen Jahresendes bleibt der Verein auf Kurs für einen Platz in den Top Drei im kommenden Jahr.

Mit der Niederlage gegen den SC Verl verabschiedet sich TSV 1860 München aus den Aufstiegsrängen ins neue Jahr. Unter Kauczinskis Führung und mit Niederlechners Offensivkraft wird die Mannschaft die Winterpause nutzen, um neu durchzustarten. Der Fokus liegt nun auf einem starken Beginn in die Saison 2026.