Magdeburg zwischen AfD-Hoch und europäischem Pride-Gipfel 2025

Magdeburg wird 2026 zum Zentrum für die Pride-Bewegungen in Europa - Magdeburg zwischen AfD-Hoch und europäischem Pride-Gipfel 2025
Die Bühne ist bereitet für die Landtagswahl 2025 in Sachsen-Anhalt: Die AfD liegt in den Umfragen zur Bundestagswahl vorn, während nur einen Monat später in der nahegelegenen Stadt Magdeburg die Jahresversammlung der European Pride Organisation (EPOA) stattfindet – ein Ereignis, das sowohl Sorgen als auch Hoffnung weckt. Aktuell führt die AfD die Umfragen mit etwa 39 bis 40 Prozent der Stimmen klar an und geht damit als Favorit in die Wahl am 6. September. Dies löst bei den Organisator:innen des Christopher Street Day (CSD) Befürchtungen aus, die Region könnte politisch nach rechts rücken. Die EPOA-Tagung, die vom 9. bis 11. Oktober 2025 in Magdeburg stattfindet, wird dagegen als Gegenentwurf gesehen: Sie steht für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte. Die EPOA, 1992 gegründet und mit ihrer ersten Jahresversammlung in London, wird Delegierte aus 30 Ländern zusammenbringen. Dass Magdeburg 2026 Austragungsort der europäischen Pride-Bewegung wird, hat politische Symbolkraft: Es soll ein Zeichen der Einheit für queere Rechte setzen – gerade angesichts möglicher politischer Verschiebungen. Während Sachsen-Anhalt sich auf die Landtagswahl vorbereitet, wird die Region zugleich Schauplatz der EPOA-Tagung sein. Beide Ereignisse werden die politische und gesellschaftliche Landschaft prägen. Die starken Umfragewerte der AfD sorgen für Besorgnis, doch die EPOA-Tagung und das anschließende europäische Pride-Treffen in Magdeburg setzen ein deutliches Zeichen für demokratische Werte und Vielfalt.