Magdeburgs Uni revolutioniert Mobilität in Sachsen-Anhalt mit KI und Bürgerbeteiligung

Admin User
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Ein Bus fährt auf einer Straße.

Magdeburgs Uni revolutioniert Mobilität in Sachsen-Anhalt mit KI und Bürgerbeteiligung

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg leitet das IMIQ-Projekt, eine interdisziplinäre Forschungsinitiative, an der Umweltpsychologen, Informatiker, Ingenieure und weitere Fachleute beteiligt sind. Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael J. Welsh soll das Vorhaben die Mobilität in Sachsen-Anhalt revolutionieren – mit Fokus auf Vertrauen, partizipative Gestaltung und praxisnahe Erprobung.

Das mit 14,7 Millionen Euro aus dem europäischen EFRE-Förderprogramm und Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt finanzierte IMIQ-Projekt zielt darauf ab, Mobilitätsangebote flexibel und bedarfsgerecht zu planen. Durch Echtzeit-Anpassungen und Simulationen sollen Lösungen entstehen, die das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung stärken – etwa durch Workshops, Umfragen und Citizen-Science-Formate.

Im Rahmen des Projekts werden intelligente Sensoren, Kameras und ein 5G-Testfeld vernetzt, ergänzt durch einen digitalen Zwilling eines Stadtviertels. Dies ermöglicht die Erprobung autonomer Fahrzeuge und einer maßgeschneiderten digitalen Infrastruktur. Bis 2027 ist der Einsatz eines autonom fahrenden, elektrischen Shuttlebusses der nächsten Generation geplant, der den Wissenschaftshafen mit dem Universitätscampus und dem öffentlichen Nahverkehr verbindet.

Mit seinem Reallabor strebt das IMIQ-Projekt bundesweit nutzbare Erkenntnisse für städtische und ländliche Gemeinden an. Sachsen-Anhalt, das sich auf Technologien für autonomes Fahren konzentriert, könnte so eine Vorreiterrolle in der innovativen Mobilitätsentwicklung einnehmen.