24 March 2026, 10:05

Mario Basler attackiert Nagelsmann und DFB vor WM 2026 mit harten Vorwürfen

Ein Mann in einer schwarzen Jacke mit Logo steht auf einem Fußballfeld und scheint ein Trainer mit unscharfem Hintergrund zu sein.

Mario Basler attackiert Nagelsmann und DFB vor WM 2026 mit harten Vorwürfen

Ehemaliger Nationalspieler Mario Basler übt scharfe Kritik an Bundestrainer Julian Nagelsmann und dem DFB

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Der frühere deutsche Nationalspieler Mario Basler hat mit deutlichen Worten Bundestrainer Julian Nagelsmann und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) attackiert. Seine Äußerungen fallen kurz vor der Bekanntgabe des Kaders für die WM 2026 – dabei stellte Basler sowohl die Spielerauswahl als auch die Ausrichtung des Verbandes infrage.

Der Ex-Mittelfeldspieler gab zudem bekannt, seine finanzielle Unterstützung für den DFB eingestellt zu haben, indem er seine Mitgliedschaft für die UEFA-Pro-Lizenz kündigte.

Besonders überrascht zeigte sich Basler über Nagelsmanns Entscheidung, Leroy Sané – der mittlerweile für Galatasaray spielt – weiterhin zu nominieren. Zudem kritisierte er die Rückkehr von Antonio Rüdiger ins Team und verwies auf frühere disziplinarische Vorfälle, was aus seiner Sicht einen Bruch mit den Prinzipien des DFB darstelle.

Die Erwartungen des ehemaligen Profis an die deutsche Mannschaft bei der kommenden WM sind gering. Ein Einzug ins Viertelfinale bezeichnete er als akzeptables Ergebnis – ein deutliches Zeichen für seine Skepsis gegenüber dem aktuellen Kader.

Basler ging noch weiter und spekulierte, Nagelsmann könnte nach dem Turnier zurücktreten. Er stellte die Glaubwürdigkeit des Trainers infrage, insbesondere dessen Auswahlkriterien, die Anpassungsfähigkeit und Teamharmonie über die aktuelle Vereinsform stellen. Nagelsmann verteidigt seine Vorgehensweise und betont, dass Spieler ihre Rolle im Kader akzeptieren müssten – selbst als 15. oder 16. Option –, ohne dabei Unruhe zu stiften.

Aktuelle Beispiele sind die Nominierung von Lennart Karl vom FC Bayern, der trotz geringer Spielpraxis im Verein für seine Energie berufen wurde, oder die Bevorzugung von Leon Goretzka wegen spezifischer Fähigkeiten, selbst wenn er bei seinem Klub nur Ersatzspieler ist. Dies steht im Kontrast zu früheren DFB-Trainern, die oft auf Stammspieler mit regelmäßiger Vereinserfahrung setzten.

Baslers Kritik unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen dem DFB und seinen ehemaligen Spielern. Sein Rückzug von finanziellen Zuwendungen deutet auf eine tiefere Unzufriedenheit mit den Entscheidungen des Verbandes hin. Unterdessen bleibt Nagelsmanns Auswahlstrategie weiter umstritten, während sich die deutsche Mannschaft auf die WM 2026 vorbereitet.

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