Markus Söder inszeniert sich als Hightech-Rüstungsminister in Allgäuer KI-Fabrik

Markus Söder inszeniert sich als Hightech-Rüstungsminister in Allgäuer KI-Fabrik
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, hat einen ungewöhnlichen Auftritt bei einem Rüstungsunternehmen im Allgäu absolviert. In einer fliegerähnlichen Jacke besuchte er das Unternehmen Helsing, das sich auf KI- und Drohnentechnologie spezialisiert hat. Bei dem Besuch setzte er ein symbolträchtiges Zeichen – er strich über eine unbemannte Drohne – und warb dabei für Bayerns wachsenden Fokus auf militärische Innovation.
Söder erschien bei Helsing in einer maßgefertigten Jacke im Stil der Originalen Bundeswehr-Fliegerjacke. Das Kleidungsstück zierten die Deutschland- und Bayernflagge, ein Namenspatch sowie das Logo des Schulungsflugzeugs Grob G 120. Weitere Aufnäher zeigten Logos privat gefertigter Kampfsausrüstung und unterstrichen so das militärische Thema.
Söders Besuch bei Helsing unterstreicht Bayerns wachsende Rolle in der Rüstungsindustrie. Die fliegerinspirierte Jacke und die Drohnen-Präsentation deuten auf eine gezielte Strategie hin, die Region mit modernster Militärtechnik zu verknüpfen. Gleichzeitig spiegelt der Social-Media-Auftritt der CSU einen größeren Trend wider: die Politik übernimmt zunehmend die visuelle Sprache der Unterhaltungsbranche, um ihre Zielgruppen zu erreichen.