Meiningen startet "Wirtschaftsgespräch" neu für bessere regionale Vernetzung
Leon SchulzMeiningen startet "Wirtschaftsgespräch" neu für bessere regionale Vernetzung
Meiningen bringt "Wirtschaftsgespräch" zurück, um regionalen Austausch zu stärken
Die südthüringische Stadt Meiningen hat ihre Veranstaltungsreihe "Wirtschaftsgespräch" neu aufgelegt, um den lokalen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu intensivieren. Die erste Ausgabe im Jahr 2026 fand im Mehrgenerationenhaus statt und brachte Unternehmerinnen und Unternehmer, Politiker sowie Führungskräfte aus der Region zusammen. Ziel der wiederbelebten Reihe ist es, die Vernetzung zu fördern und die wirtschaftliche Entwicklung in Meiningen und Umgebung voranzutreiben.
Die Tradition des Meininger Wirtschaftsgesprächs reicht bis ins Jahr 2016 zurück. Nach einer Pause hat die Stadt die Plattform nun reaktiviert, um den direkten Austausch zwischen Unternehmen und lokalen Entscheidungsträgern zu stärken. Bürgermeister Fabian Giesder betonte, dass frühere Treffen es Unternehmerinnen und Unternehmern ermöglicht hätten, in einem unkomplizierten Rahmen über Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.
Die aktuelle Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stadt Meiningen, Sebastian Wehlisch vom Sozialwerk Meiningen gGmbH sowie Daniel Weißbach von den Psychosozialen Diensten organisiert. Beide stellten ihre Einrichtungen vor und erläuterten die Rolle des Sozialwerks sowie der Sarterstift-Stiftung für die regionale Unterstützung.
Zu den Gästen zählten unter anderem Colette Boos-John, Thüringens Wirtschaftsministerin, und die Landtagsabgeordnete Janine Merz. Das Wirtschaftsgespräch ist Teil einer umfassenderen Strategie der Stadt, die auf verlässliche Verwaltungsprozesse und attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen und -erweiterungen setzt.
Mit der Neuauflage unterstreicht Meiningen seinen Willen, lokale Betriebe enger mit politischen Verantwortungsträgern zu vernetzen. Künftige Treffen sollen weiterhin Einblicke in die regionale Wirtschaftslage bieten und die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister und der Unternehmensschaft festigen. Offizielle Teilnehmerzahlen aus vergangenen Jahren wurden nicht veröffentlicht.