Mordprozess in Flensburg: 25-Jähriger soll Mann im Tegelbarg-Stadtpark erstochen haben

Mann vor Gericht wegen tödlicher Messerattacke in Flensburg - Mordprozess in Flensburg: 25-Jähriger soll Mann im Tegelbarg-Stadtpark erstochen haben
Ein 25-jähriger Mann steht vor dem Landgericht Flensburg wegen Mordes vor Gericht. Der Angeklagte soll ein 41-jähriges Opfer unter falschen Vorwänden in einen Park in Schleswig im Juli 2024 gelockt und es dort erstochen haben. Der Vorfall geschah am 5. Juli 2024 im Tegelbarg-Stadtpark. Der Beschuldigte, dessen Name in den Gerichtsakten nicht genannt wird, habe dem Opfer gegenüber behauptet, Drogen kaufen zu wollen. Ermittlern zufolge war das eigentliche Motiv jedoch Raub, da der Angeklagte in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Ein Passant entdeckte die Leiche des Opfers später in einem Gebüsch. Der Mann wies mehrere Stichwunden auf und wurde noch am Tatort für tot erklärt. Die Behörden nahmen den Beschuldigten kurz darauf fest und brachten ihn in Untersuchungshaft, in der er seither bleibt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus. Sie wirft dem Angeklagten vor, er habe beabsichtigt, dem Opfer Drogen und Wertsachen zu stehlen, bevor er den Angriff ausführte. Der Prozess findet nun vor dem Landgericht Flensburg statt. Dem Angeklagten wird Mord zur Last gelegt, wobei die Beweise auf einen geplanten Raub hindeuten, der eskalierte. Ein Urteil wird zeigen, ob er der Tat für schuldig befunden wird.