Münchens Eisbachwelle kehrt zurück – nach monatelanger Pause und historischen Absprachen

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Ein Mann steht auf einem Surfbrett und reitet eine Welle im Wasser.

Erlaubtes Surfen auf der Eisbach-Welle: Deal zum Mittagessen - Münchens Eisbachwelle kehrt zurück – nach monatelanger Pause und historischen Absprachen

Münchens berühmte Eisbachwelle ist seit langem ein Anziehungspunkt für Surfer und Zuschauer gleichermaßen. Die künstliche Flusswelle entwickelte sich zu einer ikonischen Sehenswürdigkeit der Stadt – obwohl sie ursprünglich ohne offizielle Genehmigung entstand. Nun, nachdem Routinearbeiten die Welle vorübergehend zerstört haben, arbeiten die Behörden daran, sie durch gezielte Anpassungen des Flussbetts mit Kies wiederherzustellen.

Die Geschichte der Eisbachwelle begann mit Surfern, die sie illegal nutzten, ohne dass es jemals eine offizielle Debatte in der Stadtverwaltung gab. Schließlich griff der damalige Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) ein und legalisierte das Surfen. 2007 traf er sich beim Mittagessen mit dem damaligen bayerischen Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) – und am Ende des Treffens stand ein informeller Handschlag als Vereinbarung.

Die Eisbachwelle bleibt ein einzigartiges Merkmal Münchens und zieht weiterhin Menschenmengen an, die den Surfern zuschauen und sie fotografieren. Mit den geplanten Veränderungen am Flussbett will die Stadt die Welle bald wieder zum Leben erwecken. Der vor Jahren geschlossene Deal sorgt dafür, dass das Surfen legal bleibt – und die Welle weiterhin Besucher in ihren Bann zieht.