Neues Michael-Jackson-Biopic löst Streit um Erbe und Wahrheit aus
Moritz HoffmannNeues Michael-Jackson-Biopic löst Streit um Erbe und Wahrheit aus
Ein neues Filmdrama über Michael Jackson kommt in die Kinos
In dem Biopic spielt Miles Teller die Rolle von John Branca, Michael Jacksons langjährigem Unterhaltungsanwalt. Branca verwaltet gemeinsam mit dem Mit-Testamentsvollstrecker John McClain seit dem Tod des Sängers im Jahr 2009 dessen Nachlass. Das Nachlassverfahren zieht sich mittlerweile über 17 Jahre hin, wobei aktuelle Gerichtsdokumente Verzögerungen bei der finanziellen Berichterstattung offenlegen. Ein Richter entschied kürzlich, dass Branca und McClain ihre für 2025 geplante Rechnungslegung bis April 2027 verschieben dürfen.
Paris Jackson, eine von Michael Jacksons drei Kindern, hat den Film öffentlich kritisiert. Auf Instagram bezeichnete sie ihn als "beschönigend" und "unehrlich" und stellte die Darstellung des Lebens ihres Vaters infrage. Zudem fordert sie mehr Transparenz vonseiten des Nachlassverwalters. Die Anwälte des Nachlasses warfen ihr daraufhin in einer am 19. März eingereichten Klageschrift vor, sie inszeniere "Foto-Termine für die Regenbogenpresse" und "stolziere in Verhandlungsräume hinein".
Der Nachlass bestreitet seit Langem Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von Kindern gegen Michael Jackson. Dennoch sorgen die anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen und familiären Konflikte weiterhin für Schlagzeilen, während der Kinostart des Films näher rückt.
Der Biopic Michael wird bald in den Kinos zu sehen sein, doch die Veröffentlichung steht im Schatten ungelöster Rechtsstreitigkeiten. Das Nachlassverfahren läuft weiterhin, und die Offenlegung der Finanzen wurde auf 2027 verschoben. Die öffentliche Kritik von Paris Jackson und die defensive Haltung des Nachlasses deuten darauf hin, dass die Kontroversen um das Erbe ihres Vaters noch lange nicht beendet sind.






