Philipp Raimunds Hightech-Ring sorgt bei der Vierschanzentournee für Furore

Raimund: Vom Herrn der Ringe zum Herrn der Hügel? - Philipp Raimunds Hightech-Ring sorgt bei der Vierschanzentournee für Furore
Philipp Raimund sorgt bei der Vierschanzentournee für Aufsehen – nicht nur wegen seiner Leistung, sondern wegen eines Hightech-Rings am Finger. Das Gerät zeichnet seine Vitalwerte auf und verleiht seinem Auftritt eine extravagante Note. Den Ring erhielt der deutsche Skispringer als Geschenk von seinem Teamkollegen und Zimmergenossen Luca Roth – was scherzhafte Vergleiche mit einem bestimmten fiktiven Schatz aufkommen ließ.
Raimund startete mit einem starken Auftritt in Oberstdorf in das Turnier und belegte im Qualifying den zweiten Platz. Die Bestzeit sicherte sich der slowenische Favorit Domen Prevc, der weiterhin als Topkandidat für den Goldenen Adler gilt – die Trophäe für den Gesamtsieger.
Der Ring, eine Mischung aus Funktionalität und Stil, überwacht Raimunds biometrische Daten während seiner Sprünge und zieht gleichermaßen die Blicke von Konkurrenten wie Fans auf sich. Auf Nachfrage spielte der Springer mit einem Augenzwinkern auf Herr der Ringe an und imitierte in heiterer Runde die Stimme Gollums. Später scherzte er über die „Schwaben-Power“ – eine Anspielung auf Roth, der ihm das Gerät schenkte. Trotz Prevc's Favoritenrolle machte Raimund klar: Er und seine Teamkollegen werden es dem Slowenen nicht leicht machen. Der Wettbewerb wird nicht nur auf der Schanze, sondern auch im Kampf um Aufmerksamkeit immer spannender.
Der Ring ist längst zum Gesprächsthema geworden – eine gelungene Kombination aus Technologie und Humor. Mit seinem zweiten Platz im Qualifying hat Raimund die Voraussetzungen für ein enges Duell mit Prevc geschaffen. Während das Turnier voranschreitet, bleibt abzuwarten, ob der Ring – und Raimunds Form – ihm helfen werden, um den Sieg mitzuspielen.