Polkadot revolutioniert sein Netzwerk mit strengen Validator-Regeln und Token-Obergrenze
Moritz HoffmannPolkadot revolutioniert sein Netzwerk mit strengen Validator-Regeln und Token-Obergrenze
Polkadot hat in den letzten Monaten bedeutende Updates für sein Netzwerk eingeführt. Dazu gehören strengere Regeln für Validatoren, eine neue Obergrenze für das Token-Angebot und reduzierte Ausgabewachstumsraten. Entwickler erhielten zudem mit dem Start der Polkadot-Docs-MCP-Plattform im April eine neue Ressource.
Das Netzwerk verlangt nun einen Mindest-Einsatz von 10.000 DOT für Validatoren. Wer unter diese Schwelle fällt, wird automatisch aus dem aktiven Set entfernt. Nach den aktualisierten Slashing-Regeln ist bei Strafen nur der eigene gebondete Einsatz des Validators gefährdet.
Eingeführt wurde zudem eine starre Obergrenze von 2,1 Milliarden DOT sowie eine Kürzung der jährlichen Token-Ausgabe um 53,6 Prozent zum Start. Weitere Reduzierungen um etwa 13–14 Prozent sind alle zwei Jahre geplant. Nomination-Pools bleiben Teilnehmern mit bereits 1 DOT zugänglich.
Im April verarbeitete Acurast über 750 Millionen On-Chain-Transaktionen auf Polkadot. Im selben Monat debütierte Polkadot Docs MCP, eine Plattform speziell für Entwickler. Validatoren sollen zudem bald dedizierte Belohnungen aus dem Dynamic Allocation Pool erhalten – voraussichtlich ab Mitte Juni.
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Die Updates zielen darauf ab, die Sicherheit zu erhöhen, die Inflation zu kontrollieren und Entwickler zu unterstützen. Validatoren sehen sich nun klareren Staking-Anforderungen und Slashing-Risiken gegenüber. Gleichzeitig sollen niedrigschwellige Nomination-Pools und die anstehenden Belohnungen eine breitere Teilnahme fördern.






