Pope Leo XIV - Ein unerwarteter Gewinner des Jahres

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Eine große, historische Kirche in London mit zahlreichen Fenstern an ihren Wänden und zwei Türen am Eingang.

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Papst Leo XIV. – Der unerwartete Gewinner des Jahres

Papst Leo XIV. – Der unerwartete Gewinner des Jahres

Papst Leo XIV. – Der unerwartete Gewinner des Jahres

  1. Dezember 2025, 16:42 Uhr

Eine neue Umfrage offenbart verschobene Vertrauenswerte in religiöse Institutionen unter den Deutschen. Während das Ansehen des Papsttums unter Papst Leo XIV. deutlich gestiegen ist, hält sich das allgemeine Misstrauen gegenüber Kirchen und glaubensbasierten Organisationen hartnäckig. Die von Forsa im Auftrag von Stern und RTL Deutschland erhobenen Daten zeigen generationenbedingte Unterschiede und überraschende Trends in der öffentlichen Meinung.

Die zwischen dem 3. und 12. Dezember 2025 durchgeführte Erhebung befragte 4.025 Teilnehmer und weist eine Fehlerquote von ±1,5 Prozentpunkten auf. Ein zentrales Ergebnis: Papst Leo XIV. ist zur vertrauenswürdigsten religiösen Persönlichkeit in Deutschland avanciert – 28 Prozent der Befragten bekunden großes Vertrauen in ihn. Das entspricht einem deutlichen Anstieg um 12 Punkte seit seiner Wahl am 17. Mai 2025.

Auch die katholische Kirche verzeichnete einen leichten Zuwachs und kommt nun auf 14 Prozent Vertrauen – allerdings weit unter ihren historischen Werten. Die evangelische Kirche hält sich mit 28 Prozent (ein Punkt mehr als zuvor) etwas stabiler. Der Zentralrat der Juden bleibt mit unverändert 35 Prozent die vertrauenswürdigste ideologische Institution. Das Vertrauen in den Islam bleibt insgesamt gering: Nur 7 Prozent der Befragten bringen der Religion Vertrauen entgegen. Allerdings übertrifft der Islam bei den 18- bis 29-Jährigen mit 17 Prozent die katholische Kirche (13 Prozent). Dieser generationenbedingte Kontrast unterstreicht die seit Jahren beobachtete Skepsis gegenüber organisierter Religion.

Die Umfrage bestätigt den wachsenden Einfluss von Papst Leo XIV. seit seiner Wahl 2025, während traditionelle Institutionen weiterhin um öffentliches Vertrauen ringen. Angesichts von Generationenkonflikten und sich wandelnden Loyalitäten bietet die Studie einen Einblick in das sich verändernde Verhältnis der Deutschen zum Glauben. Die Ergebnisse spiegeln sowohl kurzfristige Erfolge für das Papsttum als auch langfristige Herausforderungen für religiöse Einrichtungen wider.