15 April 2026, 10:06

Prozess um Sozialbetrug und veruntreute Corona-Hilfen beginnt in Freiburg

Plakat mit zwei Personen vor einer Berg- und Baumkulisse und dem Text "Was unser freier Handel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Prozess um Sozialbetrug und veruntreute Corona-Hilfen beginnt in Freiburg

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg verantworten. Ihm werden Sozialversicherungsbetrug, Lohnvorenthaltung sowie der erschlichene Bezug von COVID-19-Hilfsgeldern vorgeworfen. Die Verhandlung findet vor dem Schöffengericht statt.

Die Anklage bezieht sich auf den Zeitraum von März 2020 bis November 2021. In dieser Zeit soll der Angeklagte Mitarbeiter beschäftigt haben, ohne sie bei den Sozialversicherungsträgern anzumelden. Dadurch entstanden ausstehende Beitragszahlungen in Höhe von etwa 188.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zudem vor, wiederholt Löhne einbehalten und veruntreut zu haben. Darüber hinaus soll er durch falsche Angaben rund 60.000 Euro an Corona-Soforthilfen erschlichen haben.

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Im Prozess werden die Beweise zu allen drei Vorwürfen geprüft. Dem Angeklagten drohen mehrere Anklagepunkte wegen Betrugs und Untreue. Das Verfahren wird klären, ob der Mann die ihm vorgeworfenen Straftaten begangen hat. Bei einer Verurteilung müsste er mit Strafen für die vorenthaltenen Sozialabgaben, die gestohlenen Löhne und die erschlichenen Hilfsgelder rechnen. Der Prozessbeginn ist für Anfang 2026 angesetzt.

Quelle