05 May 2026, 02:11

RAPK entschuldigt sich für Chaos beim 1.-Mai-Demonstrationszug in Kreuzberg

Eine Gruppe von Menschen, die bei einer Demonstration durch die Straße marschieren, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

RAPK entschuldigt sich für Chaos beim 1.-Mai-Demonstrationszug in Kreuzberg

Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Störung des revolutionären Maidemonstrationszugs

Das Berliner Rap-Trio RAPK hat sich für die Unterbrechung des Revolutionären 1.-Mai-Demonstrationszugs während ihres Konzerts 2023 entschuldigt. Die Gruppe, bestehend aus Victor, Tariq und Gustav, räumte ein, dass ihr Auftritt zu Verzögerungen für die Demonstrant:innen führte. Ihre Musik, tief verwurzelt in der Kreuzberger Kultur, setzt sich häufig mit Themen wie Gentrifizierung und Rassismus in Polizeikontrollen auseinander.

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Seit dem Ende der Myfest-Tradition veranstaltet RAPK jährlich ein Solidaritätskonzert in Kreuzberg am 1. Mai. In diesem Jahr geriet die Veranstaltung jedoch in Konflikt mit der Route der Demonstration. Die Gruppe versuchte über Durchsagen und Instagram-Posts, den Weg für den Marsch freizumachen, doch die Überlastung blieb bestehen.

Das Trio bedauerte die Behinderungen und versprach, künftige Events besser zu planen. Ziel ist es, Konzerte und Demonstrationen räumlich voneinander zu trennen, um ähnliche Probleme zu vermeiden. Trotz des Rückschlags bleibt RAPK überzeugt, dass Protest und Kultur sich gegenseitig stärken sollten.

Ihre Musik spiegelt das Leben in Kreuzberg wider – eine Mischung aus persönlichen Geschichten und politischer Kritik. Themen wie Drogensucht, rassistische Polizeikontrollen und Wohnungsnot prägen ihre Texte. Für RAPK ist Protest nicht nur ein Thema, sondern ein zentraler Bestandteil ihrer Identität und Sozialisation.

Die Entschuldigung des Trios geht mit dem Versprechen einher, die Abstimmung mit künftigen Demonstrationen zu verbessern. Ihre Musik wird weiterhin politische Botschaften transportieren, ohne dabei aktivistische Bewegungen zu behindern. Als nächsten Schritt planen sie eine klarere räumliche Trennung von Konzerten und Marsch, um beide Formate zu unterstützen.

Quelle