12 March 2026, 14:04

Rechtsextremer Brandanschlag auf muslimischen Gebetsraum in Hasselfelde

Ein Diagramm, das die Anzahl muslimisch-amerikanischer Extremisten seit 9/11 zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Kontext liefert.

Ermittlungen zum Moscheebrand in Oberharz am Brocken abgeschlossen - Rechtsextremer Brandanschlag auf muslimischen Gebetsraum in Hasselfelde

In Hasselfelde im Oberharz am Brocken wurde ein muslimischer Gebetsraum bei einem Brandanschlag beschädigt, der nun als politisch motivierte Straftat eingestuft wird. Deutsche Behörden bringen die Tat mit rechtsextremen Kreisen in Verbindung, nachdem in der laufenden Ermittlung zwei Verdächtige identifiziert wurden.

Das Feuer brach im Gebetsraum aus und löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort, während die Kriminalpolizei umgehend mit den Ermittlungen begann.

Mittlerweile wurden zwei Tatverdächtige ermittelt, von denen einer den Sicherheitsbehörden bereits bekannt war. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, die nun weitere rechtliche Schritte einleiten wird.

Der Vorfall reiht sich in eine besorgniserregende Entwicklung in Deutschland ein. Seit 2020 haben die Behörden über 100 Brandanschläge und Angriffe auf Moscheen sowie islamische Gebetsräume dokumentiert. Die genauen Zahlen variieren je nach Meldestelle und laufenden Ermittlungen.

Der Anschlag in Hasselfelde wurde offiziell als rechtsextremistische Straftat eingestuft. Mit der Übernahme des Falls durch die Staatsanwaltschaft werden weitere juristische Konsequenzen erwartet. Der Vorfall fügt sich in die wachsende Zahl ähnlicher Angriffe auf islamische Gebetsstätten im ganzen Land ein.

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