Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen
Lea KrauseRegierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen
Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im eigenen Heim. Die Förderung ermöglicht es Haushalten derzeit, bis zu 1.200 Euro pro Jahr zurückzuerhalten. Mit Wirtschaftsverbänden wurden bereits Gespräche aufgenommen, um die möglichen Folgen einer solchen Änderung abzuschätzen.
Aktuell können private Haushalte 20 Prozent der Handwerkerkosten von der Einkommensteuer absetzen, wobei die jährliche Obergrenze bei 6.000 Euro liegt. Der maximale Steuerbonus beträgt somit 1.200 Euro. Das Bundesfinanzministerium wollte nicht bestätigen, ob die Förderung tatsächlich gestrichen werden soll.
Innerhalb der CDU/CSU-Fraktion beteuern führende Abgeordnete, von entsprechenden Plänen nichts zu wissen. Gleichzeitig suchen Koalitionspolitiker das Gespräch mit Branchenverbänden, um die Auswirkungen auf die Unternehmen einzuschätzen.
Die Steuerermäßigung hat Hausbesitzern bei Renovierungen bisher finanzielle Entlastung gebracht. Bei einer Abschaffung entfielen die jährlichen Ersparnisse von bis zu 1.200 Euro. Die endgültige Entscheidung der Regierung hängt von der Rückmeldung der Wirtschaftsvertreter und weiteren internen Beratungen ab.






