Rekordarmut in Deutschland: 13,3 Millionen kämpfen ums Überleben
Armuts Krise in Deutschland verschärft sich – Rekordzahl von Menschen kämpft um das Überleben
Neue Zahlen zeigen: 13,3 Millionen Menschen – das entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung – leben mittlerweile unter der Armutsgrenze. Das ist der höchste Stand seit 2020. Experten warnen, dass weitere Kürzungen bei Sozialleistungen noch mehr Menschen in die Not treiben könnten.
Die aktuellen Daten offenbaren deutliche regionale Unterschiede. Bremen verzeichnet mit 27,5 Prozent die höchste Armutsquote – mehr als jeder vierte Einwohner ist betroffen. Sachsen-Anhalt folgt mit 21,3 Prozent. Südliche Bundesländer wie Bayern (12,6 Prozent) und Baden-Württemberg (13,2 Prozent) schneiden demgegenüber besser ab und verdeutlichen die wachsende Spaltung.
Besonders gefährdet sind Single-Haushalte und Alleinerziehende. Fast ein Drittel der Menschen, die allein leben (30,3 Prozent), und knapp 29 Prozent der Alleinerziehenden gelten inzwischen als arm. Auch ältere Menschen sind zunehmend betroffen: Fast jeder fünfte über 65-Jährige lebt in Armut. Bei Frauen über 75 Jahren liegt die Quote sogar bei 21,3 Prozent.
Doch nicht nur das Einkommen ist das Problem: 4,6 Millionen Menschen leiden unter schwerer materieller Entbehrung. Die Kluft zwischen den Bundesländern mit den besten und schlechtesten Werten hat sich auf 14,9 Prozentpunkte vergrößert. Sozialverbände wie der Paritätische Wohlfahrtsverband schlagen Alarm und warnen vor einer weiteren Verschärfung der Lage, sollten die Sozialleistungen weiter gekürzt werden.
Mit der steigenden Armutsquote stehen 13,3 Millionen Deutsche vor finanziellen Schwierigkeiten. Die regionalen Unterschiede und die hohen Risiken für Single-Haushalte und Rentner zeichnen ein düsteres Bild. Ohne Gegenmaßnahmen droht sich die Krise weiter zu verschärfen – insbesondere, wenn der soziale Rückhalt weiter schwindet.






