Rentenauszahlung: Warum nicht alle Rentner ihr Geld gleichzeitig erhalten

Admin User
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Rente 2026: Die Zahlungstermine dieses Jahres im Überblick - Rentenauszahlung: Warum nicht alle Rentner ihr Geld gleichzeitig erhalten

Deutschlands gesetzliche Rentenversicherung zahlt monatlich über 26 Millionen Leistungen aus. Ein entscheidender Unterschied besteht darin, wann Rentner ihr Geld erhalten – je nachdem, in welchem Jahr sie aus dem Berufsleben ausgeschieden sind. Wer vor 2004 in Rente ging, folgt einem anderen Zahlungsrhythmus als spätere Jahrgänge.

Rentner, die vor 2004 in den Ruhestand gingen, erhalten ihre Auszahlung jeweils am Ende des Monats vor dem Fälligkeitsmonat. Die Januar-Rente trifft also bereits Ende Dezember ein. Diese Regelung gilt automatisch – auch rentenerhöhung 2025 ist kein neuer Antrag nötig.

Wer ab 2004 in Rente ging, bekommt die Zahlung hingegen am Ende des Monats, für den sie bestimmt ist. Die Januar-Rente wird somit erst Ende Januar überwiesen. Maßgeblich ist dabei der letzte Bankarbeitstag des Monats – Wochenenden und Feiertage bleiben unberücksichtigt.

Der zeitliche Unterschied gleicht sich nach dem ersten Rentemonat aus. Ab der zweiten Auszahlung erhalten beide Gruppen ihr Geld im gleichen Turnus.

2026 erreichen Versicherte mit der regulären Altersgrenze von 66 Jahren und zwei Monaten Anspruch auf die standardmäßige Altersrente. Diese Grenze steigt schrittweise bis 2031 auf 67 Jahre an.

Das System stellt sicher, dass die Zahlungen stets am letzten gültigen Bankarbeitstag des jeweiligen Monats eingehen. Rentner verschiedener Generationen erleben zwar zu Beginn eine kurze Phasenverschiebung – doch bereits ab der zweiten Auszahlung synchronisiert sich der Rhythmus für alle Bezieher.