Ricarda Lang lobt Markus Söders Social-Media-Strategie als politisches Vorbild

Admin User
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Eine Social-Media-Seite mit einem Profilbild einer Frau, ihrem Namen, einem beschreibenden Absatz und verschiedenen Icons und Buttons sowie einem Link unten.

Ricarda Lang lobt Markus Söders Social-Media-Strategie als politisches Vorbild

Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat Markus Söder, den bayerischen Ministerpräsidenten der CSU, für seinen Umgang mit sozialen Medien gelobt. In jüngsten Äußerungen bezeichnete sie seinen Online-Auftritt als Vorbild für politische Kommunikation. Lang hob hervor, wie Söder durch Emotionen und gemeinsame Werte eine Verbindung zu den Wählerinnen und Wählern herstellt.

Ihre Beobachtung: Söder, langjähriges CSU-Mitglied, verstehe es meisterhaft, Menschen das Gefühl zu geben, verstanden zu werden. Besonders bemerkenswert sei, dass er auf polarisierende Rhetorik verzichte – selbst bei Themen wie Fleischkonsum, wo persönliche Lebensentwürfe auf politische Debatten prallen könnten. Stattdessen nehme er Bedenken ernst, ohne die Lebensweise der Menschen abzuwerten.

Langs Einschätzung zufolge schafft Söders Social-Media-Strategie ein Gefühl der Zugehörigkeit. Er nutze die Plattformen, um Emotionen zu bestätigen und eine persönliche Bindung zu seinen Followern aufzubauen. Dieser Ansatz, so ihre Argumentation, stärke sein Image als Volksnaher, der an der Seite der Bürgerinnen und Bürger stehe.

Söder regiert Bayern seit 2018 als Ministerpräsident; erstmals als CSU-Spitzenkandidat war er im Dezember 2017 angetreten. Seine Fähigkeit, politische Botschaften mit alltagsnahen Inhalten zu verbinden, findet auch über Parteigrenzen hinweg Anerkennung.

Langs Aussagen unterstreichen die wachsende Bedeutung emotionaler Ansprache in der Politik. Söders Vorgehen, Lebensstilfragen aufzugreifen, ohne dabei an Breitenwirkung einzubüßen, setzt Maßstäbe. Die Debatte spiegelt einen größeren Trend wider: wie Politiker digitale Plattformen nutzen, um Vertrauen zu schaffen.