Rosa von Praunheim – Pionier der Schwulenbewegung ist tot

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Zwei Frauen in Kleidern, eine Person in Uniform und ein Mann im Anzug stehen und lächeln drinnen, mit Jalousien und Flaggen im Hintergrund.

Ikon der Schwulenbewegung - Rosa von Praunheim verstorben - Rosa von Praunheim – Pionier der Schwulenbewegung ist tot

Traueranzeige von heute: Ikone der Schwulenbewegung – Rosa von Praunheim gestorben

Traueranzeige von heute: Ikone der Schwulenbewegung – Rosa von Praunheim gestorben

  1. Dezember 2025, 15:32 Uhr

Rosa von Praunheim, ein wegweisender Filmemacher und prägende Figur der Schwulenbewegung, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er verstarb am Dienstagabend überraschend, aber friedlich in Berlin. Sein mutiges Werk und sein Engagement hinterlassen tiefe Spuren in Kultur und Gesellschaft.

Der in Lettland geborene von Praunheim wurde durch Filme bekannt, die gesellschaftliche Normen herausforderten. Sein Dokumentarfilm „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) löste Debatten aus und trieb die Akzeptanz voran. Spätere Werke wie „Das Bett“ und „Rex Gildo – Der letzte Tanz“ festigten seinen Ruf als provokanter Geschichtenerzähler.

Sein Tod hinterlässt eine Lücke in Film und Aktivismus. Sven Lehmann, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, würdigte seinen tiefgreifenden Einfluss auf die Schwulenbewegung. Seine Filme und sein furchtloses Eintreten für Rechte werden die Diskussionen über Identität und Freiheit weiterhin prägen.