Saarland meldet nur einen Geldautomaten-Sprenganschlag im Jahr 2022 – ein historischer Tiefstand

Nur ein Geldautomat in diesem Jahr in Saarland überfallen - Saarland meldet nur einen Geldautomaten-Sprenganschlag im Jahr 2022 – ein historischer Tiefstand
Saarland verzeichnet 2022 nur einen Geldautomaten-Sprenganschlag – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren
Der Rückgang ist auf bundesweite Bemühungen von Banken und Strafverfolgungsbehörden zurückzuführen, die Sicherheit zu erhöhen. Die Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung: Bisher wurde in diesem Jahr nur ein einziger Vorfall gemeldet.
Der einzige Sprenganschlag ereignete sich im April in Kirkel. Dabei entstand an dem Geldautomaten schwerer struktureller Schaden, Verletzte gab es jedoch nicht.
Deutsche Banken und Sparkassen haben in den vergangenen Jahren massiv in die Sicherheit investiert, um solche Straftaten zu bekämpfen. Die Tresore sind nun explosionssicherer und geben bei einem Angriff Farbe ab, um gestohlenes Bargeld zu markieren. Kameras und Sensoren überwachen die Automaten in Echtzeit und sind direkt mit Leitstellen verbunden, um schnelle Reaktionen zu ermöglichen.
Zusätzliche Schutzmaßnahmen umfassen Anti-Skimming-Vorrichtungen, Störsender-Erkennung und verstärkte Bauweisen wie Schutzpollern und Panzerglas. Auch organisatorische Änderungen – etwa kürzere Intervalle für die Bargeldbefüllung und Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit – haben eine Rolle gespielt. Mit diesen kombinierten Maßnahmen sollen nicht nur Sprenganschläge, sondern auch Skimming- und Rammraub-Attacken verhindert werden.
Der Rückgang der Geldautomaten-Sprengungen zeigt, wie wirksam die verschärften Sicherheitsvorkehrungen und polizeilichen Maßnahmen sind. Der einzelne Vorfall in Kirkel bleibt im Saarland die Ausnahme. Behörden und Banken beobachten die Lage jedoch weiterhin genau.