Saarlands Narrenempfang feiert lebendige Karnevalstradition mit 300 Gästen

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Eine Ausstellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, eine Box, Papiere und eine Fahne liegen, eine Kugel links daneben, ein Anschlagbrett rechts daneben mit ein paar Leuten in der Nähe und mehreren Tischen und Stühlen im Hintergrund.

Tradition seit 1969 - Faschingsempfang in der Staatskanzlei - Saarlands Narrenempfang feiert lebendige Karnevalstradition mit 300 Gästen

Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger begrüßte am Dienstag fast 300 Karnevalsbegeisterte im Staatskanzlei in Saarbrücken. Bei der als Narrenempfang bekannten Veranstaltung trafen über 50 Prinzenpaare und "Narrenwürdenträger" aus 85 Karnevalsvereinen zu einem lebendigen Fest der Tradition zusammen.

Die Feier begann um 11:11 Uhr, eine Zeit, die seit jeher mit dem Karneval verbunden ist. Rehlinger lobte den saarländischen Karneval als Symbol für Freude, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement und bezeichnete ihn als lebendig, kreativ und verbindend. Zudem äußerte sie ihre Vorfreude auf die bevorstehende "fünfte Jahreszeit".

Der Narrenempfang ist seit 1969 Tradition und wurde damals vom damaligen Ministerpräsidenten Franz-Josef Röder ins Leben gerufen. Heute umfasst der Verband Saarländischer Karnevalvereine (VSK) 180 Mitgliedsorganisationen, darunter fünf französische Vereine aus der Grenzregion. Mit rund 38.000 Einzelmitgliedern – etwa 13.000 davon unter 28 Jahren – bleibt der VSK ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region. Rehlinger traf die Jecken in einer festlichen Fastnachts-Atmosphäre, in der der Spaß im Vordergrund stand und politische Diskussionen in den Hintergrund traten. Die Veranstaltung unterstrich den ungebrochenen Karnevalsgeist im Saarland, der Humor, Gemeinschaft und grenzüberschreitende Verbindungen vereint.

Der Empfang betonte die Bedeutung des Karnevals für das Saarland und zeigte, wie tief seine Traditionen verwurzelt sind und wie breit die Teilnahme ist. Mit Beginn der Saison bleiben die Vereine und Ehrenamtlichen der Region weiterhin eine treibende Kraft, um die Feiern lebendig zu halten.