Sachsen-Anhalt revolutioniert den Umgang mit Smartphones und Tablets an Schulen
Lea KrauseSachsen-Anhalt revolutioniert den Umgang mit Smartphones und Tablets an Schulen
Sachsen-Anhalt führt neue Strategie für den Umgang mit privaten digitalen Geräten an Schulen ein
Mit der Initiative sollen klare Leitlinien vorgegeben werden, während Schulen gleichzeitig Spielraum für die Umsetzung erhalten. Bildungsminister Jan Riedel betonte, wie wichtig es sei, dass Schulen aktiv mitgestalten, wie junge Menschen mit digitalen Medien umgehen.
Die Strategie versteht Schulen sowohl als geschützte Räume als auch als Lernorte für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Jede Schule wird ermutigt, einen eigenen Ansatz zu entwickeln – zugeschnitten auf Alter und Bildungsbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler. Zur Unterstützung wurde das Handbuch „Zwischen Schutzraum und Lernraum“ veröffentlicht.
Zusätzlich steht ein Online-Tool bereit, mit dem Schulen eigene Regelungen erarbeiten können. Diese und weitere Materialien zur Medienbildung sind über den Bildungsserver Sachsen-Anhalts abrufbar. Die Landesregierung sieht darin einen kontinuierlichen Prozess: Die Richtlinien werden regelmäßig überprüft und an die technische Entwicklung angepasst.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen die Minimierung von Risiken wie Ablenkung, Cybermobbing und Datenschutzproblemen. Durch gemeinschaftliche Regelwerkerstellung soll ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien gefördert werden. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sind aufgefordert, transparent und breit akzeptierte Leitlinien zu erarbeiten.
Das neue Konzept stattet Schulen mit Werkzeugen und Entscheidungsfreiheit aus, um digitale Geräte wirksam zu steuern. Es verbindet Schutz mit Bildung und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich sicher in digitalen Medien zu bewegen. Der Freistaat wird die Strategie weiterentwickeln, um mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten.






