Sachsens Flughäfen gerettet – doch die Zukunft Dresdens bleibt ungewiss

Admin User
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Eine Flughafen-Szene mit Flugzeugen, Gebäuden, Polen, Fahrzeugen, Bäumen und einem Himmel darüber und einer Straße darunter und einem Zaun im Vordergrund.

Sachsens Flughäfen verzeichnen Rekordverlust - Sachsens Flughäfen gerettet – doch die Zukunft Dresdens bleibt ungewiss

Sachsens Flughäfen haben ihren Betrieb bis mindestens Ende 2026 gesichert, nachdem ein Finanzierungsloch in Höhe von 145 Millionen Euro geschlossen werden konnte. Dieser Schritt erfolgte nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2023, das von Rekordverlusten und sinkenden Einnahmen geprägt war. Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiberin der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, verzeichnete die schlechteste finanzielle Performance ihrer Geschichte.

2023 verbuchte die MFAG einen Nettoverlust von 53,5 Millionen Euro – den höchsten in ihrer Unternehmensgeschichte. Die Umsätze sanken um 2,9 Prozent auf 186,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wies ein Minus von 39,3 Millionen Euro aus.

Die gefundene Finanzierungslösung sicherte den Flughafenbetrieb zumindest bis Ende 2026. Nun musste sich die MFAG darauf konzentrieren, die Verluste zu verringern und die Einnahmen zu steigern, um langfristige Stabilität zu erreichen. Ohne weitere Subventionen blieb die Zukunft des Flughafens Dresden über das Jahr 2027 hinaus ungewiss.