Salzwedel kämpft um dauerhafte ICE-Anbindung nach Berlin und Hamburg
Moritz HoffmannSalzwedel kämpft um dauerhafte ICE-Anbindung nach Berlin und Hamburg
Salzwedel profitiert derzeit von einem vorübergehenden stündlichen ICE-Angebot nach Berlin und Hamburg – bedingt durch laufende Bauarbeiten. Nun mehren sich politische Forderungen, diese schnelle Verbindung dauerhaft zu etablieren. Die Linke in Sachsen-Anhalt treibt die Initiative für bessere Bahnanbindungen in der gesamten Region voran.
Die Fraktion der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert einen regulären ICE-Verkehr zwischen Salzwedel und Magdeburg. Als Begründung verweisen sie auf die aktuelle temporäre Strecke, die Salzwedel direkt mit Berlin und Hamburg verbindet – ein Beweis dafür, dass eine solche Verbindung sowohl machbar als auch dringend notwendig sei.
Doch die Pläne gehen über Salzwedel hinaus: Die Partei setzt sich zudem für eine dauerhafte Hochgeschwindigkeitsstrecke von Magdeburg nach Berlin und Hannover ein. Ihr Vorschlag sieht vor, die Züge über Stendal und Salzwedel zu führen, um so die Reisezeiten im nördlichen Sachsen-Anhalt deutlich zu verkürzen. Die Landesregierung wird nun aufgefordert, sich der Sache anzunehmen und auf Bundesebene für diese Aufwertungen zu werben.
Gelingt das Vorhaben, würde Salzwedel langfristig an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden und auch Magdeburg von besseren Verbindungen profitieren. Die Linke betont, dass die bestehende Nachfrage die Investitionen rechtfertige. Eine Entscheidung der Landesregierung könnte die zukünftige Verkehrsanbindung der Region maßgeblich prägen.






