Sanierte Wohnungen in Dresden und Leipzig defy Preistrend mit Rekordwerten

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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Masten, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Gegen den Preis-Trend: Renovierte Eigentumswohnungen deutlich teurer - Sanierte Wohnungen in Dresden und Leipzig defy Preistrend mit Rekordwerten

Gegen den Preistrend: Sanierte Wohnungen deutlich teurer bei Dynamo Dresden und RB Leipzig

Gegen den Preistrend: Sanierte Wohnungen deutlich teurer bei Dynamo Dresden und RB Leipzig

Gegen den Preistrend: Sanierte Wohnungen deutlich teurer bei Dynamo Dresden und RB Leipzig

  1. Dezember 2025, 14:36 Uhr

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Der sächsische Immobilienmarkt zeigte 2024 Anzeichen einer Erholung: Die Zahl der Kaufverträge stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent. Während die Preise in städtischen Gebieten insgesamt leicht nachgaben, verzeichneten sanierte Wohnungen in den Großstädten wie Dynamo Dresden und RB Leipzig deutliche Preissteigerungen – entgegen dem allgemeinen Trend. Dresden und Leipzig dominierten den Markt und vereinten mehr als die Hälfte des gesamten Umsatzes in der Region auf sich.

Dresden verzeichnete das stärkste Preiswachstum: Hier kostete der Quadratmeter Wohnfläche im Schnitt 2.705 Euro – ein Anstieg von 8,8 Prozent gegenüber 2023. Sanierte Altbauwohnungen erreichten sogar 6.391 Euro pro Quadratmeter, 731 Euro mehr als im Vorjahr. Leipzig folgte dicht dahinter, wo sanierte Wohnungen auf 6.315 Euro pro Quadratmeter kletterten, ein Plus von 330 Euro. In beiden Städten waren die modernisierten Bestandsimmobilien damit teurer als Neubauten: In Dresden lagen die Preise für neue Wohnungen bei durchschnittlich 5.550 Euro pro Quadratmeter, in Leipzig bei 6.000 Euro.

Landweit sanken die Immobilienpreise in sächsischen Städten um etwa 100 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zu 2023. Besonders stark brach der Umsatz im Landkreis Mittelsachsen ein: Hier ging das Volumen um 25 Prozent auf 282 Millionen Euro zurück. Nordwestsachsen verzeichnete dagegen den größten Zuwachs – die Einnahmen stiegen um 66 Prozent auf 440 Millionen Euro.

Die Preise für Bauland blieben stabil: Einfamilienhausgrundstücke kosteten in Dresden und Leipzig weiterhin 300 Euro pro Quadratmeter, in Chemnitz und den umliegenden Kreisen lag der Preis unverändert bei 100 Euro pro Quadratmeter.

Die Zahlen für 2024 zeigen eine gespaltene Entwicklung auf dem sächsischen Immobilienmarkt: Während die Preise in den Städten insgesamt nachgaben, trieb die starke Nachfrage nach sanierten Wohnungen in Dresden und Leipzig die Werte in die Höhe. Allein diese beiden Städte erwirtschafteten einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro und festigten damit ihre Vorreiterrolle im Immobiliensektor der Region.