SPD scheitert mit Plan für landeseigenes Wohnungsunternehmen in Schleswig-Holstein
Moritz HoffmannSPD im Norden fordert Wohnungsgenossenschaft - SPD scheitert mit Plan für landeseigenes Wohnungsunternehmen in Schleswig-Holstein
Die SPD in Schleswig-Holstein hat sich für die Gründung eines landeseigenen Wohnungsunternehmens eingesetzt, um der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken. Ihr Vorschlag zielte darauf ab, Bauland zu erschließen und den Bestand an Sozialwohnungen auszubauen. Doch die Regierungskoalition blockierte den Plan und setzte stattdessen auf einen anderen Ansatz.
Der SPD-Abgeordnete Thomas Hölck betonte die Dringlichkeit der Wohnungsnot. Er warnte, dass in den kommenden Jahren rund 18.000 geförderte Wohnungen ihren geschützten Status verlieren könnten. Die Partei argumentierte, ein landeseigenes Unternehmen würde langfristig bezahlbaren Wohnraum sichern.
Die Regierungskoalition aus CDU, Grünen und SSW lehnte den SPD-Antrag ab. Stattdessen beschloss sie die Einrichtung einer Beratungsstelle, die Kommunen in Wohnungsfragen unterstützen soll. Diese Behörde soll lokale Behörden beraten, statt selbst Wohnprojekte zu steuern.
Bisher liegen keine Daten vor, wie sich die Ablehnung des SPD-Plans im Jahr 2023 auf Baugenehmigungen oder Markttendenzen ausgewirkt hat. Die schwarz-grüne Landesregierung setzt weiterhin auf politische Beratung statt auf direkte Eingriffe.
Der SPD-Vorstoß für ein staatliches Wohnungsbauunternehmen wurde zugunsten einer Beratungsinstitution abgelehnt. Der Koalitionsansatz basiert auf kommunaler Unterstützung anstelle des Aufbaus eines öffentlichen Wohnungsbestands. Ohne weitere Daten bleibt unklar, wie sich dies auf die Verfügbarkeit von Sozialwohnungen auswirkt.






