Sternsinger aus Rheinland-Pfalz kämpfen in Mainz gegen Kinderarbeit

Admin User
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Ein Collage-Bild mit Menschen, die etwas darstellen, einer Statue und einem Geb√§ude.

Ministerpr√§sident Schweitzer empf√§ngt Sternsinger - Sternsinger aus Rheinland-Pfalz kämpfen in Mainz gegen Kinderarbeit

Kinder aus fünf Diözesen in Rheinland-Pfalz haben im Rahmen der jährlichen Sternsinger-Aktion die Staatskanzlei besucht. Die jungen Besucher überbrachten den traditionellen Segen "Christus mansionem benedicat" und machten gleichzeitig auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam. Ministerpräsident Alexander Schweitzer empfing sie und lobte ihr Engagement für Gerechtigkeit.

Die Sternsinger, die die Diözesen Speyer, Limburg, Trier, Mainz sowie die Pfarrei St. Peter/St. Emmeran in Mainz vertreten, trafen sich in dieser Woche in der Staatskanzlei. Ihre Kampagne 2024 steht unter dem Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" und lenkt den Blick auf den Kampf gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen für Kinder.

Schweitzer begrüßte die Gruppe und würdigte ihren Einsatz für mehr Fairness. Er bezeichnete ihre Arbeit als einen wichtigen Schritt hin zu einer gerechteren Gesellschaft. Der Besuch fiel zudem mit einer Landesinitiative zusammen, die den Einsatz von Baumaterialien, die mit Kinderarbeit in Verbindung stehen, in öffentlichen Projekten verbieten soll. Der von den Kindern mit Kreide über die Türstürze geschriebene Segen symbolisiert Schutz und Wohlwollen. In diesem Jahr verband die Aktion Tradition mit Aktivismus und rückte globale Arbeitsrechte in den Fokus.

Das Treffen in der Staatskanzlei unterstrich die Unterstützung der Landesregierung für ethische Arbeitsstandards. Rheinland-Pfalz arbeitet derzeit an Regelungen, um Materialien, die unter Kinderarbeit hergestellt wurden, von öffentlichen Bauvorhaben auszuschließen. Die Sternsinger-Kampagne zeigt weiterhin Wirkung – über symbolische Gesten hinaus.