Stögers Traumtor beendet Gladbachs Freistoß-Flaute nach 4,5 Jahren
Kevin Stöger glänzt mit Traumtor für Borussia Mönchengladbach
Mit einem spektakulären Freistoßtreffer gegen den FC St. Pauli setzte Kevin Stöger für Borussia Mönchengladbach ein Ausrufezeichen. Sein erstes Saisontor am 26. Spieltag beendete eine lange Durststrecke ohne direkten Standardsituationstreffer beim Verein. Sowohl Fans als auch Gegner zeigten sich beeindruckt von der Präzision und Wucht des Schusses.
Stögers Treffer aus 25 Metern flog mit Effet und Tempo ins obere linke Eck. Es war der erste direkte Freistoßtreffer der Gladbacher seit Dezember 2020 – und damit das Ende einer fast viereinhalbjährigen Flaute. Trotz früherer Kritik an seiner oft trägen und nachlässigen Spielweise hatte sich der Mittelfeldspieler im Stillen mit einem Assistenztrainer an seinen Standards spezialisiert, auch wenn vorherige Versuche erfolglos blieben.
Seine Rückkehr in die Startelf unterstreicht das Vertrauen von Trainer Eugen Polanski in Stögers Arbeitsmoral. Polanski räumte ein, dass der Spieler zu Unrecht kritisiert worden sei, während Stöger selbst betonte, er gebe stets alles – Woche für Woche. Abseits des Platzes führte er seinen jüngsten Fokus darauf zurück, sich von sozialen Medien, insbesondere Instagram, fernzuhalten, um sich ganz auf den Fußball zu konzentrieren.
Das Tor sicherte nicht nur einen wichtigen Sieg, sondern brachte auch einige Kritiker zum Schweigen. Sowohl Teamkollegen als auch Gegner anerkannten die Klasse des Treffers – ein seltener Lichtblick in einer bis dahin enttäuschenden Saison für den 31-Jährigen.
Stögers Freistoß verleiht Gladbach im Ligakampf neuen Schwung. Sein Wille zur Verbesserung, sowohl im Training als auch durch den Verzicht auf Ablenkungen, scheint sich auszuzahlen. Das Tor könnte den Wendepunkt seiner Saison markieren, während er in den verbleibenden Spielen an diese Leistung anknüpfen will.