Stuttgart 21: Bahnausbau verzögert sich bis 2030 und länger
Stuttgarts lang ersehnter Bahnausbau, Stuttgart 21, steht vor weiteren Verzögerungen. Der unterirdische Hauptbahnhof soll nun erst 2029 teilweise in Betrieb gehen, während die vollständige Inbetriebnahme frühestens 2030 erfolgen wird. Für andere Teile des Milliardenprojekts gibt es weiterhin keinen festen Zeitplan.
Der Tiefbahnhof, ein zentrales Element von Stuttgart 21, wird 2029 den eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Mit einem Vollbetrieb ist jedoch nicht vor 2030 zu rechnen. Gleichzeitig wurde der geplante Flughafen-Bahnhof, dessen Fertigstellung ursprünglich für 2026 vorgesehen war, ab November 2025 auf unbestimmte Zeit verschoben.
Die Zugverbindungen zum Flughafen sollen nun 2027 aufgenommen werden – zwei Jahre später als zunächst geplant. Die Deutsche Bahn hat für keine weiteren Projektbestandteile ein konkretes Eröffnungstermin genannt. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einem neuen Betriebskonzept, um die anhaltenden Herausforderungen zu bewältigen.
Trotz jahrelanger Bauarbeiten gibt es für den gesamten Bahnknotenpunkt nach wie vor keinen offiziellen Zeitplan. Die Deutsche Bahn wollte sich zu den berichteten Rückschlägen nicht äußern.
Das Projekt Stuttgart 21 bleibt weiter von Unsicherheiten geprägt. Teilweise Leistungen sollen erst 2029 starten, eine vollständige Inbetriebnahme ist vor 2030 unwahrscheinlich. Andere Elemente wie der Flughafen-Bahnhof haben weiterhin keinen festen Eröffnungstermin. Die Verzögerungen verlängern die ohnehin schon langwierige und kostspielige Umsetzung des Vorhabens.






