"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen
Jonas Schulte"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstühlen und Rollschuhen
„The Wheelie Show“ – Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Nach sechs Monaten Proben hat die neue inklusive Tanzperformance „The Wheelie Show“ Premiere gefeiert. Das Stück verbindet Rollschuhe und Rollstühle zu einer dynamischen Erforschung von Geschwindigkeit – sowohl der körperlichen als auch der emotionalen. Noch bevor der Vorhang sich hebt, hört das Publikum die Darstellerinnen und Darsteller über Stille und das Verlangsamen nachdenken.
Die Produktion entstand aus „Rolling Good Times“, einem Tanzkurs, der im Hamburger „Planten un Blomen“-Park stattfand. Über Monate des Experimentierens entwickelte das Ensemble eine Show, die zwischen ruhigen und energiegeladenen Momenten wechselt und so den Rhythmus einer bunten Revue annimmt.
Die Hälfte der Performenden bewegt sich auf Rollschuhen, die andere Hälfte im Rollstuhl. Ihre Choreografien beinhalten erfinderische Hebefiguren, bei denen Rollschuhfahrerinnen auf Rollstühlen balancieren. Auch sportliche Einflüsse wie Eishockey und Cheerleading fließen in die Tanzsprache ein.
Jonah Onnen, einer der Tänzer, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude und weniger Vorurteilen nach Hause geht. Das zentrale Thema der Aufführung – Geschwindigkeit – treibt sowohl die Bewegung als auch die tiefere Bedeutung voran.
Mit ihrer Mischung aus Athletik und Kunst sprengt die Show Erwartungen daran, was Tanz sein kann. Durch die Verbindung von Rollstühlen und Rollschuhen entsteht ein frisches, inklusives Erlebnis. Performende wie Zuschauerinnen und Zuschauer setzen sich dabei mit Bewegung, Stille und Verbindung auseinander.






