Thüringens Linke will Wohnkosten mit Mietendeckel und Sozialwohnungen bremsen

Linke setzt auf Mietendeckel in Thüringen - Thüringens Linke will Wohnkosten mit Mietendeckel und Sozialwohnungen bremsen
Die Linkspartei Thüringens hat Pläne vorgestellt, um die stark gestiegenen Wohnkosten im gesamten Bundesland in den Griff zu bekommen. Die Vorschläge umfassen eine strenge Mietpreisbremse sowie die Gründung eines landeseigenen Wohnungsunternehmens, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Die Partei will in Städten wie Erfurt, Jena und Weimar eine Mietobergrenze einführen. Dies folgt auf eine durchschnittliche Steigerung der Neuvertragsmieten um 35 Prozent im Jahr 2024 im Vergleich zu vor zehn Jahren. Um die Einhaltung der Obergrenze zu überwachen, sollen kommunale Mietspiegelstellen eingerichtet werden, die sowohl die Mieten als auch zusätzliche Wohnnebenkosten kontrollieren.
Falls umgesetzt, würde die Mietpreisbremse vor allem in Ballungsräumen gelten, während das neue Wohnungsunternehmen das Angebot an Sozialwohnungen ausbauen soll. Zudem sollen Kommunen Unterstützung erhalten, um Leerstände zu reduzieren und ältere Gebäude zu sanieren. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die finanzielle Belastung für Mieter zu verringern und den Mietmarkt zu stabilisieren.
