14 March 2026, 22:04

Union und AfD liegen im Umfrage-Duell gleichauf mit 25 Prozent

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die politische Grenzen zeigt, mit beschreibendem Text oben und unten.

Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun gleichauf mit der AfD - Union und AfD liegen im Umfrage-Duell gleichauf mit 25 Prozent

Umfragen zeigen Kopf-an-Kopf-Rennen in Deutschlands politischem Kräftespiel

Im aktuellen SonntagsTrend liegt die politische Landschaft in Deutschland eng beieinander: Die konservative Unionsparteien und die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) kommen jeweils auf 25 Prozent. Kleinere Parteien verzeichnen derweil leichte Verschiebungen in der Wählergunst.

Die Union verlor im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und landet nun bei 25 Prozent. Die AfD bleibt unverändert auf demselben Niveau und festigt damit ihre Position als eine der führenden politischen Kräfte. Seit 2020 hat die Partei deutlich zugelegt – von damals etwa 10 bis 11 Prozent auf einen Höchststand von 24 Prozent im Januar 2025. Nach einem Tief von 9,5 Prozent im November 2021 pendelt sich die AfD seither zwischen 20 und 23 Prozent ein; im März 2026 lag sie bei rund 23 Prozent.

Die sozialdemokratische SPD kommt aktuell auf 15 Prozent. Die Grünen verzeichneten einen leichten Anstieg und liegen mit einem Plus von einem Punkt bei 12 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei 11 Prozent.

Am unteren Ende des Parteienspektrums erreichen sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als auch die wirtschaftsliberale FDP jeweils 3 Prozent. Eine mögliche Kenya-Koalition – bestehend aus Union, SPD und Grünen – käme damit auf 52 Prozent der Stimmen und wäre derzeit das aussichtsreichste Regierungsbündnis.

Die Umfrage unterstreicht das Patt zwischen Union und AfD, die jeweils ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinen. Während kleinere Parteien nur geringe Schwankungen zeigen, bleibt die Kenya-Koalition die vielversprechendste Option für eine Regierungsbildung. Die Ergebnisse spiegeln die anhaltenden Verschiebungen in den politischen Präferenzen Deutschlands im Vorfeld künftiger Wahlen wider.

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