Viele unzufriedene Händler - Geschenkgutscheine sollen die Kasse füllen

Admin User
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Eine Frau steht zwischen zwei Geschäften, die Mützen, Shirts, Schmuck, Schlüsselanhänger und Schals ausstellen.

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Einzelhändler in Thüringen verzeichnen enttäuschende Adventsaison

Die Händler in Thüringen blicken auf eine enttäuschende Adventszeit zurück – viele melden geringere Umsätze als erwartet. Dennoch bleibt der Thüringer Einzelhandelsverband optimistisch und rechnet weiterhin mit einem leichten Anstieg des Jahresumsatzes. Nun hofft man auf die Nachweihnachtszeit, um die Bilanz noch zu verbessern.

Rund zwei Drittel der Geschäfte in der Region zeigten sich unzufrieden mit ihren Einnahmen während der Feiertage. Der üblicherweise zu erwartende Konsumboom blieb aus, sodass viele Betriebe hinter ihren Erwartungen zurückblieben.

Der Verband hält an seiner früheren Prognose fest: Ein Umsatzplus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bleibt das Ziel. Um die Verluste auszugleichen, setzt man nun auf Bargeldgeschenke und Gutscheine, die viele Kunden zu Weihnachten erhalten haben. Diese sollen die Käufer in den kommenden Tagen zu Rabattaktionen und Schnäppchen locken. Besonders die Zeit nach dem 25. Dezember steht im Fokus – dann führen Gutscheine und gefüllte Geldbörsen oft zu einem Kaufrausch. Ob diese Strategie die schwache Vorweihnachtszeit ausgleichen kann, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Die Prognose des Thüringer Einzelhandelsverbands bleibt bei einem bescheidenen Wachstum von 1,5 Prozent für das Gesamtjahr. Entscheidend ist nun, ob die Verbraucher ihre Weihnachtsgelder in den Schlusssales ausgeben. Ohne einen starken Nachweihnachtsaufschwung könnten viele Unternehmen ihre Jahresziele verfehlen.