Volksbank im Rheinland vollendet Fusion mit VR-Bank Aachen und wächst auf 6 Mrd. Euro Kundengeschäft
Moritz HoffmannVolksbank im Rheinland vollendet Fusion mit VR-Bank Aachen und wächst auf 6 Mrd. Euro Kundengeschäft
Volksbank im Rheinland schließt Fusion mit VR-Bank Region Aachen ab und festigt Marktposition
Die Volksbank im Rheinland hat ihre Fusion mit der VR-Bank Region Aachen abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen. Gleichzeitig vermeldete das Institut starke Finanzkennzahlen für das Jahr 2025 mit einer Bilanzsumme von rund 2,79 Milliarden Euro. Parallel dazu scheiden langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats im Rahmen geplanter personeller Veränderungen aus.
Die Zusammenlegung der Volksbank im Rheinland mit der VR-Bank Region Aachen ist nun rechtlich vollzogen. Mit der Bestätigung der Jahresabschlüsse wurde die Fusion besiegelt; die technische Integration der Systeme soll bis Juni abgeschlossen sein. Zudem stieg das verwaltete Kundengeschäft im Geschäftsjahr 2025 auf über 6 Milliarden Euro.
Auf der Hauptversammlung stimmten die Aktionäre einer Dividende von vier Prozent zu und billigten einstimmig den Vorschlag zur Gewinnverwendung. Zugleich leitete Fred Hendricks die Versammlung letztmalig als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Sein Ausscheiden erfolgt gemeinsam mit Karl Peter Kürten und Philipp Mansour, die aufgrund der altersbedingten Amtszeitbegrenzung den Aufsichtsrat verlassen. Auch Heinz Theißen scheidet nach vielen Jahren im Gremium aus, nachdem er seinen Rücktritt eingereicht hatte.
Hendricks hat über Jahrzehnte maßgeblich die Entwicklung und das Wachstum der Bank geprägt. Mit diesen Abgängen wird der Aufsichtsrat nun neu strukturiert, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen und die wachsende Bedeutung des Instituts in der Region widerzuspiegeln.
Die Fusion und die positiven Finanzdaten unterstreichen die gestärkte Marktposition der Volksbank im Rheinland. Die anstehende Neubesetzung des Aufsichtsrats wird an die erweiterten Geschäftsaktivitäten angepasst. Die technische Integration der fusionierten Systeme bleibt planmäßig und soll wie vorgesehen im Juni abgeschlossen werden.






