14 March 2026, 08:05

Warum der FC Bayern auf Ronald Araújo trotz Schnäppchenpreis verzichtet

Luftbild eines Fußballstadions in einer Stadt, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen, Heimstätte des Tottenham Hotspur Football Club.

Warum der FC Bayern auf Ronald Araújo trotz Schnäppchenpreis verzichtet

FC Bayern München scheint unwahrscheinlich, einen Wechsel zum Barça-Verteidiger Ronald Araújo zu verfolgen – trotz seiner gesunkenen Ablösesumme. Der uruguayische Innenverteidiger, dessen Marktwert einst auf bis zu 100 Millionen Euro geschätzt wurde, könnte nun für etwa 30 Millionen Euro zu haben sein. Doch die deutschen Meister verfügen bereits über eine starke Defensive und konzentrieren sich stattdessen auf andere Transferziele.

Araújos Marktwert ist in den letzten Monaten deutlich gesunken. Verletzungen, schwankende Leistungen und private Herausforderungen haben dazu beigetragen. Sein Preis ist von einem Höchststand von über 70 Millionen Euro Anfang 2026 auf ein deutlich niedrigeres Niveau gefallen.

Einst galt Araújo unter dem damaligen Bayern-Trainer Thomas Tuchel als wichtiges Transferziel. Seine Auftritte für den FC Barcelona – darunter der Gewinn der spanischen Meisterschaft 2025 und das Erreichen des Champions-League-Viertelfinals – hatten seinen Ruf zuvor gestärkt. Doch aktuelle Rückschläge haben das Bild verändert.

Aktuell verfügt Bayern mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Min-jae Kim über etablierte Innenverteidiger. Der Klub prüft zudem weitere Optionen wie Malick Thiaw, Nico Schlotterbeck und Luka Vuskovic. Angesichts der gut besetzten Abwehr erscheint ein Wechsel für Araújo derzeit unwahrscheinlich.

Zwar könnte die mögliche Ablösesumme verlockend sein, doch Bayerns Prioritäten liegen woanders. Die aktuelle defensive Stärke und der Fokus auf andere Neuzugänge machen eine Verpflichtung Araújos vorerst unwahrscheinlich. Barças Forderung – wenn auch reduziert – passt nicht zu den unmittelbaren Plänen der Münchner.

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