Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden?

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Mahnmale in eine Wand gemeißelt mit Blumensträußen davor.

Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden? - Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden?

Was bleibt von den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?

Was bleibt von den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?

Was bleibt von den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?

  1. Dezember 2025, 06:52 Uhr

Leon Weintraub, Überlebender von Auschwitz, erzählt seit Jahrzehnten seine Geschichte, um vor den Gefahren des rechtsextremen Extremismus zu warnen. Geboren in Łódź, Polen, prägten Armut und der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Alter von nur 13 Jahren seine Kindheit. Heute, als einer von etwa 220.000 alternden Holocaust-Überlebenden weltweit, erhebt er weiterhin seine Stimme gegen Nationalismus und Hass.

1944 wurde Weintraubs Leben für immer verändert, als er nach Auschwitz deportiert wurde. Dort durchlitt er Grausamkeiten, darunter die Hinrichtung zweier Mithäftlinge. Nach der Befreiung studierte er Medizin in Göttingen, bevor er sich schließlich in Schweden niederließ.

Seine Botschaft heute ist klar: Fanatismus und rechtsextreme Bewegungen wie die deutsche AfD bedrohen den globalen Frieden. Er setzt seine Hoffnung in die jüngeren Generationen, die eine Zukunft aufbauen sollen, die in Frieden und Verständnis verwurzelt ist.

Organisationen wie Zweitzeugen bewahren seine Geschichte durch Schulworkshops lebendig. Yael Richler-Friedman, Bildungsdirektorin von Yad Vashem, betont, dass Empathie im Zentrum der deutschen Erinnerungskultur stehen muss. Gleichzeitig bindet die Journalistin Susanne Siegert junge Menschen über Social Media in ihr Projekt keine.erinnerungskultur ein und sorgt so dafür, dass diese Lehren neue Zielgruppen erreichen.

Da die Überlebenden heute zwischen 78 und über 100 Jahre alt sind, werden ihre Zeugnisse durch Bildungsprojekte, Gedenkstätten und geplante Veranstaltungen in den Jahren 2025–2026 bewahrt. Ihre Mahnungen vor Hass bleiben dringlich, während extremistische Ideologien wieder erstarken.

Weintraubs Geschichte ist eine von Überleben, Widerstandskraft und einem unermüdlichen Aufruf zum Frieden. Während die Zahl der lebenden Zeitzeugen schrumpft, werden ihre Berichte durch Bildung und digitale Plattformen weitergegeben. Die Arbeit gegen Extremismus und für mehr Empathie geht weiter – getragen von denen, die nicht zulassen wollen, dass die Geschichte in Vergessenheit gerät.