Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – doch nicht überall gleich

Admin User
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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Masten, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Interhyp: Eigentumswohnungen sind günstiger geworden - Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – doch nicht überall gleich

Wohneigentum in Deutschland wird günstiger – doch die Unterschiede zwischen Stadt und Land bleiben groß

Der Kauf einer Eigentumswohnung in Deutschland ist laut aktuellen Zahlen bundesweit erschwinglicher geworden. Der Erschwinglichkeitsindex für Wohnimmobilien sank im Herbst auf 128 Punkte – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Höchststand von 221 Punkten im Jahr 2015. Dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen Städten und ländlichen Regionen.

Der Index misst, wie viel des verfügbaren Haushaltseinkommens für die Hypothekenraten aufgewendet werden muss. Bei den obersten 30 Prozent der Verdienenden lag dieser Anteil im Oktober bundesweit bei durchschnittlich 29 Prozent. Auf dem Land betrug er leicht darunter 26 Prozent.

Unter den sieben größten Städten Deutschlands bieten Düsseldorf und Stuttgart derzeit das günstigste Verhältnis von Immobilienpreisen zu Einkommen. Doch fünf Metropolen – München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln – bleiben für die meisten Käufer unerschwinglich. Spitzenreiter ist München, wo die Hypothekenbelastung 43 Prozent des verfügbaren Einkommens eines Musterhaushalts verschlingt.

Die Berechnungen konzentrieren sich auf die obersten 30 Prozent der Verdienenden, da einkommensschwächere Gruppen oft bereits Schwierigkeiten haben, überhaupt eine Hypothekenfinanzierung zu erhalten. Konkrete Daten zu den durchschnittlichen Bruttogehältern dieser Haushalte in Düsseldorf oder Stuttgart für den Oktober liegen nicht vor.

Insgesamt deutet der Trend auf eine verbesserte Erschwinglichkeit hin, doch die regionalen Unterschiede bestehen fort. Während Käufer auf dem Land und in einigen Städten mit tragbaren Kosten rechnen können, schränken die hohen Preise in München und anderen Großstädten den Zugang weiterhin stark ein. Der Index spiegelt die anhaltenden Disparitäten auf dem deutschen Wohnungsmarkt wider.