Zehn Zitate: Was Deutschland und die Welt im Jahr 2025 bewegte

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Zehn Zitate: Was Deutschland und die Welt 2025 bewegte
Zehn Zitate: Was Deutschland und die Welt 2025 bewegte
Zehn Zitate: Was Deutschland und die Welt 2025 bewegte
Das Jahr 2025 brachte politische Umbrüche, kulturelle Momente und überraschende Aussagen von Weltpolitikern. In Deutschland übernahm Friedrich Merz das Kanzleramt, während internationale Persönlichkeiten wie Donald Trump und Taylor Swift mit markanten Statements Schlagzeilen machten. Gleichzeitig prägte die Jugendkultur einen neuen Slang-Ausdruck als Wort des Jahres.
Die politische Landschaft Deutschlands erlebte 2025 tiefgreifende Veränderungen. Friedrich Merz feierte seinen Wahlsieg bei der Bundestagswahl mit einem augenzwinkernden Verweis auf Stefan Raabs Lied und erklärte: „Jetzt wird’s Rambo Zambo im Adenauer-Haus.“ Seine CDU/CSU-Koalition sah sich Kritik ausgesetzt, nachdem sie mit der AfD bei der Verschärfung der Migrationspolitik gemeinsame Sache machte. SPD-Chef Rolf Mützenich verurteilte diesen Schritt und forderte die CDU auf, stattdessen Unterstützung bei gemäßigteren Parteien zu suchen.
Als Kanzler äußerte sich Merz zur wachsenden Bedeutung der AfD mit den Worten: „Aber natürlich haben wir dieses Problem weiterhin im städtischen Raum.“ Zudem unterstützte er die Weigerung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, zum Christopher Street Day die Regenbogenflagge über dem Reichstag hissen zu lassen, und begründete dies mit: „Der Bundestag ist kein Zirkuszelt.“ Seine kontroverse Aussage zu Israels Angriffen auf den Iran – „die Drecksarbeit, die Israel für uns alle erledigt“ – löste weltweit Empörung aus.
Auf der internationalen Bühne sorgte US-Präsident Donald Trump mit deutlichen Worten für Aufsehen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklärte er: „Sie haben nicht die Karten in der Hand.“ Später verkündete er in Bezug auf den Gaza-Konflikt: „Der Krieg ist vorbei“ – trotz laufender Verhandlungen. In der Popkultur gaben Taylor Swift und Travis Kelce ihre Verlobung auf humorvolle Weise bekannt. Swift scherzte: „Eure Englischlehrerin und euer Sportlehrer heiraten“ – eine Anspielung auf ihre jeweiligen Berufe.
Die Jugendkultur erhielt derweil einen neuen Kultausdruck: „Das crazy“, ein deutsches Slangwort für Überraschung, wurde vom Langenscheidt Verlag zum Jugendwort des Jahres 2025 gekürt. Die Bekanntgabe erfolgte am 18. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse, wobei der Verlag den Ausdruck mit Wendungen wie „Wow“ oder „Okay“ verglich. Im Ausland besuchte Außenminister Johann Wadephul einen Vorort von Damaskus und stellte fest: „Kaum jemand hier kann in Würde leben“ – ein eindringlicher Hinweis auf die anhaltende humanitäre Krise in Syrien.
Die Ereignisse des Jahres 2025 spiegeln eine Mischung aus politischer Neuordnung, kulturellen Verschiebungen und diplomatischen Spannungen wider. Merz’ Kanzlerschaft sorgt bereits für Kontroversen, während Trumps Aussagen und Swifts Verlobung die Schlagzeilen dominierten. Die Wahl von „Das crazy“ als Jugendwort des Jahres fängt die Stimmung der jüngeren Generation ein – ein weiteres Jahr des Wandels und der Debatten.