Zivilgesellschaft unter Druck: Wie demokratisches Engagement in polarisierten Zeiten gelingt
Moritz HoffmannZivilgesellschaft unter Druck: Wie demokratisches Engagement in polarisierten Zeiten gelingt
Öffentliche Diskussion: Zivilgesellschaft unter Druck – Herausforderungen und Lösungsansätze
Im März nächsten Jahres findet in Halle (Saale) eine öffentliche Diskussion zu den Herausforderungen der Zivilgesellschaft statt. Unter dem Titel "Zivilgesellschaft unter Druck" wird erörtert, wie demokratisches Engagement in einem zunehmend polarisierten politischen Klima gestärkt werden kann. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Veranstaltung beginnt am 16. März 2026 um 20:00 Uhr. Geleitet wird die Diskussion vom Historiker und Rechtsextremismus-Experten Pascal Begrich, der als Geschäftsführer des Vereins "Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt" über langjährige Erfahrung in der Extremismusprävention und der Förderung demokratischer Werte verfügt.
Im Mittelpunkt stehen die Risiken, die von Wahlerfolgen oder möglichen Regierungsbeteiligungen rechtsextremer Parteien ausgehen. Zudem werden Wege diskutiert, wie demokratische Initiativen – insbesondere in ländlichen Regionen – gestärkt, vernetzt und ermutigt werden können. Durch die Gesprächsführung von Moderator Curt Stauss soll der Abwärtsspirale entgegengewirkt werden, die eine offene Gesellschaft als bereits gescheitert darstellt.
Obwohl die Diskussion übergeordnete Trends aufgreift, liegen keine spezifischen Daten zu Veränderungen in der Wählerhaltung gegenüber rechtsextremen Parteien im ländlichen Sachsen-Anhalt der vergangenen fünf Jahre vor. Vorhandene Studien konzentrieren sich auf andere Regionen oder allgemeine Debatten, nicht auf lokale Entwicklungen.
Ziel der Veranstaltung ist es, praktische Strategien zur Bewahrung demokratischer Grundwerte in Zeiten wachsender Polarisierung zu entwickeln. Durch den Austausch zwischen Expert:innen und Bürger:innen sollen Vernetzung und Widerstandsfähigkeit der Zivilgesellschaft gestärkt werden. Der kostenlose Eintritt garantiert, dass die Diskussion für alle Interessierten zugänglich bleibt.